“Die Angst vor uns selbst”

“Die Angst vor uns selbst”

“Die Angst vor uns selbst”

Die Angst vor uns selbst 23.11.16, 0.30 Uhr, Bad Vil­bel, bei mir zu Hau­se in mei­nem Apart­ment Was hält uns davon ab, uns mit uns selbst zu beschäf­ti­gen, uns selbst anzu­schau­en, uns wahr­zu­neh­men und uns ken­nen­zu­ler­nen? Was hält uns davon ab, uns ernsthaft,…

Die Angst vor uns selbst

23.11.16, 0.30 Uhr, Bad Vil­bel, bei mir zu Hau­se in mei­nem Apartment

Was hält uns davon ab, uns mit uns selbst zu beschäf­ti­gen, uns selbst anzu­schau­en, uns wahr­zu­neh­men und uns ken­nen­zu­ler­nen? Was hält uns davon ab, uns ernst­haft, auf­rich­tig, ehr­lich zu betrach­ten? Hin­zu­schau­en, wer wir sind, wel­che Gefüh­le und Bedürf­nis­se wir haben, wel­che Ein­stel­lun­gen uns len­ken und steuern?

Es gibt kaum etwas Wich­ti­ge­res in unse­rem Leben als unse­re Bedürf­nis­se und Ein­stel­lun­gen, weil sie uns moti­vie­ren, das heißt, in Bewe­gung, ins Han­deln brin­gen. Und weil sie die Rich­tung, in die wir uns bewe­gen, also wie wir han­deln, maß­geb­lich steu­ern. Und die­se Steue­rung durch unse­re Bedürf­nis­se und Ein­stel­lun­gen geschieht immer, unab­hän­gig davon, ob wir uns unse­rer Ein­stel­lun­gen und Bedürf­nis­se bewusst sind oder nicht.

Was hält uns also wirk­lich davon ab, uns ken­nen­zu­ler­nen und damit die Grund­la­ge dafür zu schaf­fen, dass wir uns bewusst und damit gezielt ent­schei­den, ver­hal­ten und wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen. So dass wir mehr aus unse­rem Leben machen kön­nen, uns also ein Leben erschaf­fen kön­nen, in dem wir zufrie­de­ner, fried­li­cher, selbst­be­wuss­ter, erfolg­rei­cher und erfüll­ter leben als jetzt.

Der Wert und der Nut­zen die­ser Arbeit, uns selbst ken­nen­zu­ler­nen, kann nicht grö­ßer sein. Denn alles, was wir in unse­rem Leben tun, erle­ben, ent­schei­den und käuf­lich erwer­ben, gewinnt unge­heu­er an Befrie­di­gung, Spaß und Wirk­sam­keit, wenn wir vor­her mit uns selbst Frie­den geschlos­sen haben, also zu uns nach Hau­se gefun­den haben. Und dies gilt auch dann, wenn wir uns unse­rer Moti­va­ti­on für unse­re Hand­lun­gen und der Hand­lun­gen selbst nicht bewusst sind. Was hält uns also davon ab, die­se unglaub­li­che Ver­bes­se­rung unse­rer Lebens­qua­li­tät und damit die­sen Gewinn in unse­rem Leben zu verwirklichen?

Ich glau­be, was uns von die­sem Weg, die­sem Pro­zess abhält, ist vor allem auch die Angst vor der Nähe zu uns selbst. Die Angst vor dem Unge­wis­sen, dem Neu­en, das in uns steckt. Die Angst also vor dem, wer wir wirk­lich sind und was uns aus­macht, was wir aber noch nicht ken­nen; dem wir aber begeg­nen wür­den, wenn wir uns ken­nen ler­nen und uns damit näher­kom­men würden.

Und dann ist da natür­lich auch unse­re gro­ße Angst vor Ver­än­de­run­gen über­haupt, vor dem Ver­lust von Ver­trau­tem, die uns von dem Weg der Selbst­er­kennt­nis abhält. Wir sind sel­ten wirk­lich zufrie­den mit uns selbst und unse­rem Leben, aber wir haben uns an die­sen Zustand gewöhnt. An die Schwie­rig­kei­ten und Unan­nehm­lich­kei­ten, die eigent­lich nicht sein müss­ten. An die Ängs­te, die Unzu­frie­den­heit, die unge­still­ten Bedürf­nis­se, die eigent­lich nicht sein müss­ten. An die Schmer­zen und die Krank­hei­ten, die wir tat­säch­lich auf­lö­sen könn­ten, die also nicht sein müssten.

Wir haben uns an all das gewöhnt und es ist uns ver­traut gewor­den. Und an die­ser Stel­le haben wir Angst, das Ver­trau­te zu ver­lie­ren, wenn wir uns mit uns selbst beschäf­ti­gen und uns ken­nen­ler­nen. Und uns unse­rer selbst bewusst wer­den. Wir füh­len uns ein Stück weit zu Hau­se und sicher, so wie es gera­de bei uns ist. Wir sind nicht wirk­lich zu Hau­se bei uns selbst, aber wir füh­len uns zu Hau­se in den uns ver­trau­ten und gewohn­ten Lebens­um­stän­den, sogar wenn wir unter ihnen lei­den. Wir haben Angst, die­se Ver­traut­heit und Sicher­heit zu ver­lie­ren und Angst vor dem, was wir an des­sen Stel­le ent­de­cken könn­ten. Gefüh­le und Bedürf­nis­se, die wir vor­her nicht kann­ten: das Allein­sein, die Ein­sam­keit, den Wunsch nach Gebor­gen­heit, Wär­me und Zuwen­dung. Die Lee­re und Sinn­lo­sig­keit, die Fremd­heit vor uns selbst, weil wir ein Leben lang an uns vor­bei gelebt haben und uns nicht wirk­lich begeg­net sind.

Und natür­lich ist da unse­re Angst, dass wir bei der Beschäf­ti­gung mit uns selbst ent­de­cken, dass wir gar nicht der Mensch sind, für den wir uns die gan­ze Zeit gehal­ten haben. Dass das Bild, das wir uns irgend­wie von uns gemacht haben, gar nicht stimmt. Mit der Gefahr, dass wir, nach­dem wir uns ken­nen­ge­lernt haben, in unse­ren Augen schlech­ter sind als das Bild, das wir vor­her von uns hat­ten. Aber auf der ande­ren Sei­te gibt es da natür­lich auch die Chan­ce, dass wir ent­de­cken, dass wir tat­säch­lich viel wert­vol­ler und bes­ser sind, als wir das vor­her dachten.

Und da ist vor allem die Angst vor unse­ren Gefüh­len, die wir nicht mögen und die uns unan­ge­nehm sind. Und wir haben natür­lich Angst, dass die­se Gefüh­le stär­ker wer­den und uns mög­li­cher­wei­se über­rol­len, über­wäl­ti­gen, wenn wir uns für sie öff­nen und sie zulas­sen. Die­se Gefüh­le wie Wut, Neid, Eifer­sucht, Angst, Ver­zweif­lung, Unsi­cher­heit, Selbst­zwei­fel, Wert­lo­sig­keit, Ohn­macht, aus­ge­lie­fert sein, Schmerz, Trau­er. Dies sind alles Gefüh­le, die kaum einer von uns mag und die wir lie­ber nicht wahr­neh­men, lie­ber ver­drän­gen, von denen wir uns ger­ne wie auch immer ablen­ken. Wir sind froh, wenn die­se Gefüh­le offen­bar gera­de nicht da sind, wir sie nicht spü­ren. Aber wenn sie tat­säch­lich doch da sind, ohne dass wir sie zulas­sen, wahr­neh­men und vor allem dann auch aus­drü­cken, dann blo­ckie­ren die­se ver­deck­ten Gefüh­le uns in unse­rem Selbst­aus­druck, unse­rer Lebens­kraft und unse­rem Wohlbefinden.

Es ist also ein Deal, den wir auf dies Art mit uns machen, der uns aber nicht die für unser Leben erhoff­ten Vor­tei­le bringt. Denn der Gewinn, den wir haben, wenn wir uns auf uns selbst ein­las­sen und eine freund­schaft­li­che Bezie­hung zu uns auf­bau­en, ist deut­lich grö­ßer als der Nut­zen, den uns das Fest­hal­ten an dem Gewohn­ten bringt.

Und was uns auch noch davon abhält, uns auf uns ein­zu­las­sen, ist dann natür­lich noch unse­re gro­ße Angst vor unse­ren Bedürf­nis­sen. Die­sen Bedürf­nis­sen, die aller­dings sowie­so da sind und uns bei unse­ren Ent­schei­dun­gen und Hand­lun­gen steu­ern und len­ken, ob wir sie nun bewusst wahr­neh­men und ken­nen oder nicht. Die­se Bedürf­nis­se, die sowie­so dafür ver­ant­wort­lich sind, dass wir uns in Bewe­gung set­zen und han­deln und Ent­schei­dun­gen tref­fen. Und wenn unse­re Bedürf­nis­se uns in unse­rem Leben sowie­so steu­ern, ist es dann nicht bes­ser, wenn wir sie ken­nen? Ist es nicht bes­ser, wenn wir wis­sen, was uns antreibt, uns lenkt, uns in Bewe­gung setzt und unse­re Ent­schei­dun­gen und unser Han­deln bestimmt?

Erst, wenn wir unse­re Bedürf­nis­se ken­nen, kön­nen wir bewusst den für uns bes­ten Weg wäh­len, sie zu befrie­di­gen. Und wir kön­nen end­lich anfan­gen, Ver­hal­tens­wei­sen abzu­stel­len und zu ändern, die uns bis­her in unse­rem Leben mehr Scha­den als Nut­zen oder sogar nur Scha­den zuge­fügt haben. Ver­hal­tens­wei­sen, die wir ent­wi­ckelt haben und die uns zur Gewohn­heit gewor­den sind, um bestimm­te Bedürf­nis­se von uns zu befrie­di­gen. Ver­hal­tens­wei­sen, die uns aber Scha­den, mit­un­ter sogar gro­ßen Scha­den zufü­gen, die wir aber nicht wirk­lich ändern kön­nen, weil wir nicht wis­sen, wel­che Bedürf­nis­se hin­ter ihnen ste­hen, die die­se Ver­hal­tens­wei­sen aus­lö­sen. Und wenn wir die Bedürf­nis­se ken­nen, die die­ses für uns schäd­li­che Ver­hal­ten ver­ur­sa­chen, dann kön­nen wir für uns gesun­de Ver­hal­tens­wei­sen wäh­len und ein­üben, die die­sel­ben Bedürf­nis­se genau­so befrie­di­gen, uns aber nicht scha­den. Das ist ohne Wei­te­res möglich.

Wir beschäf­ti­gen uns also nicht mit uns selbst, ler­nen uns nicht bes­ser ken­nen aus Angst vor der Nähe zu uns, aus Angst vor dem Ver­lust des Ver­trau­ten, aus Angst vor Ver­än­de­run­gen, aus Angst vor der Wahr­heit über uns. Und unse­re Ängs­te sind so groß und unser wahr­ge­nom­me­ner Lei­dens­druck zu gering, sodass wir den Nut­zen, den Gewinn, die Ver­lo­ckung, die mit der Begeg­nung mit uns selbst ver­bun­den sind, nicht sehen kön­nen oder sehen wollen.

Wir kön­nen nicht erken­nen was uns an Posi­ti­vem, an Berei­che­rung, an Lebens­freu­de und Wohl­be­fin­den erwar­tet, wenn wir durch unse­re Ängs­te hin­durch­ge­hen und uns näher­kom­men, uns ken­nen­ler­nen, mit uns Frie­den schlie­ßen, ja zu uns sagen, so wie wir sind.

Wenn wir bei uns zu Hau­se ankom­men war­tet unser eige­nes, per­sön­li­ches Para­dies auf uns, das wir dann für uns aus­ge­stal­ten und ent­wi­ckeln kön­nen: Zufrie­den­heit, Vita­li­tät, Selbst­ver­wirk­li­chung, Wohl­stand, Gesund­heit und Erfül­lung. Ein Leben also, so wie wir es uns tief in uns dri­nen wün­schen, wenn wir unse­ren Zugang dort­hin zulas­sen und finden.

“Der Erfolgsprozess”

“Der Erfolgsprozess”

“Der Erfolgsprozess”

Die­ser Erfolgs­pro­zess ist die Grund­la­ge und die Ablauf­struk­tur für Euren erfolg­rei­chen Coa­ching­pro­zess. Einen Coa­ching­pro­zess, an des­sen Ende Ihr Eure wert­vol­len Zie­le erreicht habt. Und die­ser Erfolgs­pro­zess wird ein fes­ter Bestand­teil im Ablauf Eures Lebens, wenn…

Die­ser Erfolgs­pro­zess ist die Grund­la­ge und die Ablauf­struk­tur für Euren erfolg­rei­chen Coa­ching­pro­zess. Einen Coa­ching­pro­zess, an des­sen Ende Ihr Eure wert­vol­len Zie­le erreicht habt.
Und die­ser Erfolgs­pro­zess wird ein fes­ter Bestand­teil im Ablauf Eures Lebens, wenn Ihr in Eurem Leben erfolg­reich sein wollt.

Erfolg­reich sein bedeu­tet hier, die eige­nen attrak­ti­ven und erstre­bens­wer­ten Zie­le zu errei­chen. Erfolg­reich sein kann nach die­sem Ver­ständ­nis von Erfolg also jeder, ob er nun viel oder wenig Geld hat, wenn er die im wich­ti­gen Zie­le in sei­nem Leben verwirklicht. 

Erfolg ist tat­säch­lich für jeden da!

Euer Start

Ihr sam­melt Infor­ma­tio­nen über Eure Her­aus­for­de­run­gen und Vor­ha­ben und die­sen Erfolgsprozess.

Ihr klärt Eure Erwar­tun­gen ab. Und Ihr baut Ver­trau­en auf, Ver­trau­en in Euch,
Ver­trau­en in die­sen Weg und Ver­trau­en zu dem Coach, der Euch auf Eurem Weg begleitet.

Ihr legt gemein­sam mit Eurem Coach die Regeln fest, die für Eure Kom­mu­ni­ka­ti­on und Eure Zusam­men­ar­beit gel­ten sollen.

Euer Jetzt

Ihr habt seit kur­zem oder bereits seit län­ge­rem Her­aus­for­de­run­gen und/​oder Vor­ha­ben in Eurem Leben, die Euch sehr am Her­zen liegen.

Ihr wollt die­se Her­aus­for­de­run­gen und/​oder Vor­ha­ben unbe­dingt erfolg­reich lösen/​verwirklichen. Und Ihr wünscht Euch die bes­ten Rah­men­be­din­gun­gen für die Umset­zung die­ses Prozesses:

+ ein Team von Part­nern-innen in Eurem Umfeld, das Euch best­mög­lich unterstützt

+ einen klar struk­tu­rier­ten Rah­men, der Euch effi­zi­ent auf Eurem Weg hält und der Euch ermög­licht, Eure Erkennt­nis­se aus dem Coa­ching umge­hend in Eurem prak­ti­schen All­tag anzu­wen­den und zu trainieren

+ einen Coach, der Euch ehr­li­ches, ein­fühl­sa­mes Feed­back gibt. Und der Euch Infor­ma­tio­nen und Impul­se zu Eurer Per­son anbie­tet, die für Euch nicht ver­füg­bar sind, da sie Euch unbe­wusst sind. Und der Euch dadurch ermög­licht, in Eurem Pro­zess über Euch hinauszuwachsen.

Ihr ver­fügt über wert­vol­le Fähig­kei­ten, die Ihr nut­zen könnt, um Euren Pro­zess erfolg­reich zu bewäl­ti­gen. Auch wenn Ihr die­se Fähig­kei­ten jetzt noch nicht alle kennt.

Und die Fähig­kei­ten, die Ihr für Eure Ziel­er­rei­chung benö­tigt, aber noch nicht zur Ver­fü­gung habt, wer­det Ihr auf Eurem Weg ler­nen. Das ist Eure per­sön­li­che Weiterentwicklung.

  • Bevor Ihr los­geht, schaut genau hin, was jetzt ist. Wo ste­hen Ihr gera­de in Eurem Leben? Wel­ches ist Euer aktu­el­ler IST-Zustand?
    Ihr macht eine ehr­li­che Bestands­auf­nah­me bei:

Part­ner­schaft, Freund­schaf­ten, sozia­lem Netz­werk, Arbeit, Gesund­heit, per­sön­li­chen und sozia­len Kom­pe­ten­zen, Eurer Per­sön­lich­keit, Spi­ri­tua­li­tät, Werten/​Einstellungen, Kon­flik­ten, Blo­cka­den und vor allem bei Euren Bedürf­nis­sen als Moti­va­tor und Antrei­ber auf Eurem Weg.

Die­se Bestands­auf­nah­me ist die Basis für Eure Ziel­be­stim­mung, die Wahl Eures Weges und ist Vor­rau­set­zung, um Euer Ziel erfolg­reich zu erreichen.

Euer Ziel

Euer Ziel ist die erfolg­rei­che Lösung Eurer Her­aus­for­de­run­gen und/​oder Ver­wirk­li­chung Eurer Vorhaben.

Ihr wisst jetzt schon genau, wie Euer erfolg­rei­ches Ergeb­nis= Euer Ziel aus­sieht,
oder wollt dies erst noch SMART= spe­zi­fisch + mess­bar + attrak­tiv + rea­lis­tisch + ter­mi­niert mit der Unter­stüt­zung Eures Coa­ches festlegen.

Euer Ziel ist Aus­druck Eurer Bedürf­nis­se und Wün­sche. Dadurch ist es tief in Euch ver­wur­zelt und erzeugt ein star­kes Ver­lan­gen nach Verwirklichung.

Nur ein sol­ches Ziel wird Euch immer wie­der neu auf Eurem Weg antrei­ben, bis Ihr Euer Ziel erreicht habt.

Euer Potential 

Ihr ahnt bereits, was Ihr an Kraft und Fähig­kei­ten zur Ver­fü­gung habt.

Ihr wisst aber bei eini­gen Eurer Kom­pe­ten­zen noch nicht, wie Ihr die­se rich­tig zün­den und auf die Stra­ße brin­gen könnt.

Und es gibt Fähig­kei­ten, die Ihr für die Ver­wirk­li­chung Eures Zie­les benö­tigt, die aber noch nicht Teil Eurer Kom­pe­ten­zen sind. Die­se könnt Ihr neu dazulernen

Dies wird Euch in die­sem Erfolgs-Pro­zess gelin­gen, wenn Ihr bereit dafür seid.

 Euer Weg

Euer Weg führt vom Jetzt und Hier zu Eurem Ziel, der erfolg­rei­chen Lösung Eurer Her­aus­for­de­rung und/​oder Ver­wirk­li­chung Eurer Vorhaben.

Die ein­zel­nen Schrit­te Eures Weges legen wir in Eurem Coa­ching gemein­sam fest.

Dass Ihr auf Eurem Weg, in Eurer Spur bleibt und dabei über Euch hin­aus­wachst, dafür sorgt eine effi­zi­en­te Arbeits­struk­tur, Euer Coach und Euer per­sön­li­ches Team in Eurem Umfeld.

Ein Team von ver­trau­ten Bezugs­per­so­nen, das Ihr moti­viert habt, Euch in Eurem Pro­zess zu unterstützen.

Und dafür sorgt vor Allem Euer Ziel, das Euch so wert­voll und für Euch so anzie­hend ist, dass Ihr es unbe­dingt errei­chen wollt.

Euer Weg ist Eure gro­ße Chan­ce dazu­zu­ler­nen. Neue Kom­pe­ten­zen zu erwer­ben und zu trai­nie­ren und vor­han­de­ne Kom­pe­ten­zen weiterzuentwickeln.

Euer Weg ist Euer Pro­zess des per­sön­li­chen Wachstums.

Eure Blockaden

Auf Eurem Weg tau­chen immer wie­der Hin­der­nis­se und Blo­cka­den auf, die Euch dar­an hin­dern, Euren Weg weiterzugehen.

Die­se Blo­cka­den kön­nen in Euch selbst ent­ste­hen: alte unge­lös­te Kon­flik­te, Selbst­zwei­fel. Angst, hin­der­li­che Glau­bens­sät­ze, feh­len­de Kom­pe­ten­zen u.a.

Die­se Blo­cka­den kön­nen sich aber auch im Außen befin­den: unvor­her­ge­se­he­ne Ereig­nis­se, die Euch plötz­lich den Weg ver­sper­ren. Oder Men­schen, die Euch brem­sen oder die Euch sogar stop­pen wol­len u.a.

Die­se Blo­cka­den sind in der Regel uner­wünscht und unan­ge­nehm. Und sie sind Eure gro­ße Chan­ce, Euer vor­han­de­nes Poten­ti­al frei­zu­set­zen und neue Kom­pe­ten­zen dazuzulernen.

Hin­ter jeder Blo­cka­de ver­birgt sich ein gro­ßes Poten­ti­al von Euch und Eure Blo­cka­den sind damit der Motor für Eure Wei­ter­ent­wick­lung und Euer Wachstum.

Euer Erfolg

Euer Ziel ist es, Eure Her­aus­for­de­run­gen und/​oder Eure Vor­ha­ben bis zum fest­ge­leg­ten Ter­min zu lösen/​zu ver­wirk­li­chen. Ihr brennt dafür, Euer Ziel zu erreichen.

Ihr wer­det Euer Ziel errei­chen. Ihr seid erfolg­reich und dürft jetzt Euren Erfolg feiern.

➢ Eure Person

Ihr seid zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Platz genau die rich­ti­ge Person.

“Veränderungen im Management — Hindernisse und Anreize”

“Veränderungen im Management — Hindernisse und Anreize”

“Veränderungen im Management — Hindernisse und Anreize”

1. Was ist Ver­än­de­rung? – Defi­ni­ti­on, Bei­spie­le, Stu­di­en Leben ist stän­di­ge Ver­än­de­rung Laut dem frei­en Wör­ter­buch Wik­tio­na­ry ist Ver­än­de­rung „der Wech­sel von einem (alten) Zustand in einen ande­ren (neu­en)“. Dem­nach ist unser Leben tat­säch­lich eine ständige…

1. Was ist Veränderung? – Definition, Beispiele, Studien

Leben ist ständige Veränderung

Laut dem frei­en Wör­ter­buch Wik­tio­na­ry ist Ver­än­de­rung „der Wech­sel von einem (alten) Zustand in einen ande­ren (neu­en)“. Dem­nach ist unser Leben tat­säch­lich eine stän­di­ge Ver­än­de­rung. Denn auf der Zeit­ach­se rei­hen sich alte Zustän­de und neue Zustän­de fort­lau­fend anein­an­der.
Den­noch erle­ben wir die­se per­ma­nen­te Ver­än­de­rung sub­jek­tiv nicht als Ver­än­de­rung, solan­ge sie nicht vom Gewohn­ten abweicht. Eine wich­ti­ge Erkennt­nis der Hirn­for­schung ist tat­säch­lich, dass nur sol­che Infor­ma­tio­nen und damit auch Ver­än­de­run­gen bewusst von unse­rem Gehirn als Ver­än­de­run­gen auf­ge­nom­men und ver­ar­bei­tet wer­den, die neu, unge­wohnt und damit uner­war­tet sind. Und das, was tag­täg­lich rou­ti­ne­mä­ßig an fort­lau­fen­der Ver­än­de­rung in unse­rem Leben abläuft, ist nicht neu, son­dern ist zu einem gro­ßen Teil Gewohn­heit. Und wird des­halb von uns als Kon­ti­nui­tät und als Sta­bi­li­tät und nicht als Ver­än­de­rung wahr­ge­nom­men.
Die­ser Bei­trag soll sich nun aber sinn­vol­ler­wei­se mit den für uns Men­schen neu­en, unge­wohn­ten und uner­war­te­ten Ver­än­de­run­gen bezo­gen auf das Manage­ment beschäf­ti­gen.
Und die­se sind uns häu­fig erst ein­mal gar nicht willkommen.

Einige Beispiele für aktuelle Veränderungen

Aktu­el­le Bei­spie­le für Ereig­nis­se mit teil­wei­se ein­schnei­den­den Ver­än­de­run­gen für unse­re Unter­neh­men sind die Digi­ta­li­sie­rung, der Kli­ma­wan­del, die Coro­na Pan­de­mie und der Ukrai­ne­krieg. Und bei die­sem letz­ten voll­kom­men uner­war­te­ten Ereig­nis sind die Aus­wir­kun­gen und damit Ver­än­de­run­gen ins­be­son­de­re in unse­rer Wirt­schaft bis­her über­haupt noch nicht abseh­bar. Wei­te­re Ver­än­de­rungs­pro­zes­se betref­fen den zuneh­men­den Fach­kräf­te­man­gel, ein sich ändern­des Füh­rungs­ver­ständ­nis und den Struk­tur­wan­del von Indus­trie­zwei­gen wie aktu­ell schon der Autoindustrie.

Veränderungen im Management sind ein Megatrend der Zukunft

Ver­än­de­run­gen im Sin­ne des Ver­ständ­nis­ses die­ses Bei­tra­ges sind also ein Mega­trend der Zukunft. Sie wer­den in Zukunft immer grund­sätz­li­cher und ein­schnei­den­der wer­den und an Häu­fig­keit noch deut­lich zuneh­men. Des­halb ist es für vie­le Unter­neh­men nicht sel­ten sogar exis­ten­ti­ell wich­tig, ihre Kom­pe­ten­zen beim Mana­gen von Ver­än­de­run­gen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.
Die Dring­lich­keit der Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Ver­än­de­rungs­kom­pe­ten­zen wird durch die Ergeb­nis­se aktu­el­ler Stu­di­en zum Erfolg von Chan­ge-Pro­jek­ten in Unter­neh­men noch zusätz­lich ver­stärkt. Laut Har­vard Busi­ness Review lie­fern 75% der offi­zi­el­len Ver­än­de­rungs­maß­nah­men nicht die erwar­te­ten Ergeb­nis­se. Und McKinsey´s Stu­die weist 70% der Chan­ge-Pro­jek­te als Miss­erfolg aus.

Welches sind die Ursachen für misslungene Change-Projekte

Die Ursa­chen für das Miss­lin­gen von Chan­ge-Pro­jek­ten wird häu­fig in einer fal­schen Pro­jekt­pla­nung, feh­len­den Res­sour­cen, unklar defi­nier­ten Pro­zes­sen und Zie­len gese­hen.
Die Rol­le der Men­schen bei der Pla­nung und Durch­füh­rung von Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen wird bei der Eva­lua­ti­on von geschei­ter­ten Chan­ge-Pro­jek­ten aber sehr oft ver­nach­läs­sigt.
Wir Men­schen haben aber trotz aller Tech­ni­sie­rung wei­ter eine Schlüs­sel­rol­le für das Gelin­gen von Chan­ge-Pro­jek­ten. Des­we­gen ist es drin­gend erfor­der­lich, bei der Pla­nung und Durch­füh­rung von Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen die aktu­el­len Erfah­run­gen und Erkennt­nis­se der Wis­sen­schaft und der Prak­ti­ker über uns Men­schen viel stär­ker zu nutzen.

2. Mensch und Veränderung – wie funktioniert unser Gehirn – vier entscheidende Grundregeln

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Die­ser Bei­trag beschäf­tigt sich also im ers­ten Teil damit, wie wir Men­schen aus Sicht von Neu­ro­wis­sen­schaft und Psy­cho­lo­gie bezo­gen auf Ver­än­de­run­gen „funk­tio­nie­ren“.

Und die­se Erkennt­nis­se der Gehirn­for­schung und Psy­cho­lo­gie sind außer­or­dent­lich wert­voll, um bes­ser zu ver­ste­hen, war­um vie­le Men­schen Ver­än­de­run­gen nicht mögen. Und war­um die Ver­ant­wort­li­chen für Ver­än­de­rungs­pro­zes­se sehr häu­fig mit Hin­der­nis­sen oder sogar Wider­stän­den gegen Ver­än­de­rung zu kämp­fen haben.

Im zwei­ten Teil die­ses Bei­tra­ges wird dann auf­ge­zeigt, wie die Schlüs­sel­per­so­nen von Chan­ge-Pro­jek­ten die­se wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se nut­zen kön­nen, um Ver­än­de­rungs­pro­zes­se erfolg­rei­cher zu gestal­ten. Um also die Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft der Betei­lig­ten gemein­sam mit den Betei­lig­ten zu erhöhen.

Als ers­tes sol­len hier also vier zen­tra­le Grund­re­geln — „Algo­rith­men“, wie unser mensch­li­ches Gehirn funk­tio­niert, dar­ge­stellt werden.

Regel 1 – unser Gehirn ist ein leidenschaftlicher Energiesparer

Unser Gehirn ver­sucht und das auch ohne unser bewuss­tes Dazu­tun alle Akti­vi­tä­ten zu ver­mei­den, die Ener­gie ver­brau­chen. Ener­gie vor­ran­gig in Form von Glu­co­se und Sauer­stoff.
Im Ruhe­zu­stand ver­braucht unser Gehirn bereits 20% und in Gefah­ren-/Stress­si­tua­tio­nen bis zu 80% der von unse­rem gesam­ten Orga­nis­mus benö­tig­ten Energie.

Da das Gehirn kei­nen eige­nen Ener­gie­spei­cher hat, ent­zieht es bei ver­stärk­ter Tätig­keit ins­be­son­de­re bei Stress dem Kör­per die benö­tig­te Ener­gie. Die­se Ener­gie fehlt dann den rest­li­chen Kör­per­funk­tio­nen. Dies ist bei anhal­ten­dem Stress stark gesundheitsschädlich.

Bereits früh­zei­tig in der Ent­wick­lung des Gehirns von Säu­ge­tie­ren, hat damit das Gehirn ein Pro­gramm zur Ein­spa­rung von Ener­gie ent­wi­ckelt. Ins­be­son­de­re auch um in lebens­be­droh­li­chen Situa­tio­nen genü­gend Ener­gie für die Erhal­tung der eige­nen Exis­tenz zur Ver­fü­gung zu haben. Die­se frü­he Pro­gram­mie­rung des Gehirns ist in tie­fen Schich­ten unse­res mensch­li­chen Gehirns bis heu­te erhal­ten und bestimmt die Art, wie wir Men­schen funk­tio­nie­ren grundlegend.

Alles, was zusätzliche Energie verbraucht, versucht unser Gehirn zu vermeiden

Jeg­li­che Tätig­kei­ten, die ver­stärkt Ener­gie benö­ti­gen, wer­den des­halb unbe­wusst von unse­rem Gehirn zunächst ein­mal ver­mie­den oder zumin­dest wei­test­ge­hend redu­ziert. Dies betrifft ins­be­son­de­re das Erler­nen neu­er Ver­hal­tens­wei­sen und Kom­pe­ten­zen. Aber auch kogni­ti­ve Tätig­kei­ten wie Ana­ly­sie­ren, Ver­ste­hen, Lösun­gen fin­den, sich auf ande­re Men­schen oder Situa­tio­nen kon­zen­trie­ren, Zuhö­ren, sich in ande­re Men­schen hin­ein­ver­set­zen u.a. erfor­dern einen erhöh­ten Ener­gie­ver­brauch. Und unser Gehirn ver­sucht sie auto­ma­tisch auch zunächst ein­mal einzuschränken.

Gewohnheiten sparen unglaublich viel Energie

Unser Gehirn ver­sucht des­halb schon fast „zwang­haft“ alles, was wir Men­schen füh­len, den­ken und tun, zu auto­ma­ti­sie­ren. Und dies gelingt dem Gehirn mit gro­ßem Erfolg, denn ca. 85% unse­rer mensch­li­chen Akti­vi­tä­ten lau­fen in glei­cher oder ähn­li­cher Form wie­der­keh­rend als Gewohn­hei­ten ab. Das salopp klin­gen­de Sprich­wort „der Mensch ist ein Gewohn­heits­tier“ hat also hohen Wahrheitsgehalt.

Aber auch das Den­ken in Kate­go­rien, Struk­tu­ren, Schub­la­den und Vor­ur­tei­len sowie unser belieb­tes soge­nann­tes „schwarz-weiß Den­ken“ ist mit weni­ger Arbeit ver­bun­den und spart des­halb Energie.

Die meisten Menschen mögen Veränderungen von Natur aus nicht

Ver­än­de­run­gen und damit auch Chan­ge-Pro­jek­te erfor­dern also einen erhöh­ten Ener­gie­ein­satz von den betrof­fe­nen Men­schen. Und die­sen erhöh­ten Ener­gie­ver­brauch durch Ver­än­de­run­gen ver­su­chen wir des­halb natür­li­cher­wei­se zunächst ein­mal zu ver­mei­den. Und vie­le von uns erle­ben Ver­än­de­run­gen des­halb als unangenehm.

Wir wis­sen dank die­ser For­schungs­er­geb­nis­se mitt­ler­wei­le, war­um die meis­ten Men­schen Ver­än­de­run­gen natür­li­cher­wei­se erst ein­mal nicht mögen. Es ist des­halb durch­aus sinn­voll, mehr Ver­ständ­nis für die Abnei­gung und den Wider­stand vie­ler Men­schen gegen Ver­än­de­run­gen zu haben. Und wir soll­ten ver­stärkt Wege fin­den, wie wir die­se natür­li­che Abnei­gung von Betei­lig­ten von Chan­ge-Pro­zes­sen ver­rin­gern kön­nen. Und wie wir die Betrof­fe­nen für die akti­ve, kon­struk­ti­ve Mit­ar­beit in Chan­ge Pro­zes­sen gewin­nen können.

Regel 2 – unser Gehirn ist ein „fanatischer Fan“ angenehmer Zustände

Bereits vor der Geburt und dann zuneh­mend in den ers­ten Lebens­jah­ren bewer­tet unser Gehirn fort­lau­fend, wel­che unse­rer Erfah­run­gen ange­nehm und wel­che unan­ge­nehm sind.
Wel­che Gedan­ken, Gefüh­le und Tätig­kei­ten Bedürf­nis­be­frie­di­gung und damit Lust und Wohl­be­fin­den in uns Men­schen erzeu­gen und wel­che Schmerz, Unlust und Unwohl­sein auslösen.

Auf die­se Art sorgt unser Gehirn dafür, dass wir Men­schen alles Ange­neh­me wie­der­ho­len und erneut auf­su­chen und alles Unan­ge­neh­me ver­mei­den und abweh­ren.
Die­se per­ma­nen­te Eva­lu­ie­rung unse­res Erle­bens und die dar­aus abge­lei­te­te Steue­rung unse­rer Akti­vi­tä­ten fin­det voll­kom­men auto­ma­ti­siert statt. Und bei­des erfolgt zunächst auch ein­mal ganz unbe­wusst. Die Ergeb­nis­se die­ser Bewer­tungs- und Steue­rungs­pro­zes­se kön­nen wir uns aber zumin­dest teil­wei­se wil­lent­lich bewusst machen.

Viele Menschen versuchen Veränderungen zu vermeiden, weil sie unangenehm sind

Durch die­se Grund­pro­gram­mie­rung der Tätig­keit unse­res Gehirns ler­nen wir in der frü­hen Kind­heit, was uns moti­viert, weil es für uns ange­nehm ist. Und wir ent­wi­ckeln auf die­se Art ein Leben lang über­wie­gend unbe­wusst Ver­hal­tens­ge­wohn­hei­ten, die ange­neh­me Zustän­de in uns erzeu­gen und unan­ge­neh­me ver­mei­den. Da nun aber Ver­än­de­run­gen häu­fig nach unse­rem Erle­ben recht unan­ge­nehm sind, ver­sucht unser Gehirn und damit wir Men­schen auch aus die­sem Grun­de zunächst ein­mal, Ver­än­de­run­gen zu vermeiden.

Regel 3 – Vernunft und Einsicht haben keinen direkten Einfluss auf unser Verhalten

Die­se Grund­re­gel unse­rer Gehirn­funk­ti­on ist für jeden, der bis­her glaub­te, Ein­sicht ist der Schlüs­sel für mensch­li­che Ver­hal­tens­än­de­rung eine her­be Enttäuschung.

Nach die­ser Regel ist Ein­sicht in die Not­wen­dig­keit einer Ver­än­de­rung zwar ein wich­ti­ger ers­ter Schritt auf dem Weg zur Ver­än­de­rung. Ein­sicht allein hat aber noch kei­nen Ein­fluss dar­auf, dass Men­schen ein Chan­ge-Pro­jekt auch tat­säch­lich mit­tra­gen und in der Pra­xis nach­hal­tig umsetzen.

„Bauch gegen Kopf“ – wer kennt diesen Konflikt nicht?

Der Grund hier­für ist der uns Men­schen sehr ver­trau­te „Bauch ver­sus Kopf“ – Kon­flikt. Mark Fors­ter hat die­sen Kon­flikt auf sehr melo­di­sche Art in sei­nem Song „Bauch und Kopf“
besun­gen. Im Refrain des Songs heißt es sehr tref­fend: „Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein. Und zwi­schen den bei­den steh’ ich“.

Bezo­gen auf Ver­än­de­rungs­pro­zes­se müss­te die­ser Refrain in Abwand­lung hei­ßen: „Kopf sagt zu Chef, ja, ich sehe die Not­wen­dig­keit der Ver­än­de­rung ein. Und Bauch sagt zu Kopf, nein, ich habe aber kei­ne Lust dazu. Ich spü­re kei­ner­lei Moti­va­ti­on für die­se Ver­än­de­rung.“ Und damit bleibt es dann, wie so oft in Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen, allein bei den Wil­lens­be­kun­dun­gen der Betei­lig­ten, denen in der Fol­ge aber kei­ne nach­hal­ti­gen Taten folgen.

Unser „Kopf“ befähigt uns zu Logik, Vernunft und Einsicht

Wie lässt sich die­ses Dilem­ma neu­ro­wis­sen­schaft­lich erklä­ren? Wir Men­schen haben tat­säch­lich in unse­rem Gehirn einen Teil, der für den „Kopf“ steht. Dies sind die äuße­ren 6 Schich­ten unse­rer Groß­hirn­rin­de. Der Teil des Gehirns also, der direkt unter unse­rer Schä­del­de­cke liegt. In die­sem Bereich des Gehirns sind unse­re Sprach­zen­tren loka­li­siert. Unser logi­sches Den­ken, das Ana­ly­sie­ren von Sach­ver­hal­ten, die Pro­blem­lö­sung und das Fest­le­gen von Zie­len fin­den hier statt. Und wir sind dank die­ses Teils unse­res Gehirns auch zu Ver­nunft und Ein­sicht in der Lage.

Für gute Ergebnisse müssen „Bauch und Kopf“ zusammenarbeiten

Aller­dings hat die­ser Gehirn­be­reich weder ana­to­misch noch funk­tio­nal einen direk­ten Ein­fluss auf die ver­hal­tens­steu­ern­den Zen­tren unse­res Gehirns. Die­ser Teil unse­res Gehirns kann also von sich aus allein kein Ver­hal­ten auslösen.

Damit also aus einer Pro­blem­lö­sung, einem Ziel und aus Ein­sicht tat­säch­lich nach­hal­ti­ges Ver­hal­ten wird, soll­ten sich die­se Ergeb­nis­se unse­rer kogni­ti­ven Tätig­keit mit dem „Bauch“ zusam­men­tun. Und bei­de müs­sen dann an ein und dem­sel­ben „Strang“ zie­hen. Es ist also not­wen­dig, dass wir für das, was wir uns zum Ziel gesetzt haben und ein­ge­se­hen haben, auch moti­viert sind. Das heißt, einen Nut­zen und Gewinn für uns selbst in unse­ren Zie­len erleben.

Unser sogenannter „Bauch“ ist ebenfalls ein Teil unseres Gehirns

Ver­ant­wort­lich für die­se fun­da­men­tal wich­ti­ge Moti­va­ti­on für unser Han­deln ist der Teil von uns Men­schen, den wir ger­ne so salopp „Bauch“ nen­nen. Die­ser Teil von uns befin­det sich aber nicht in unse­rem Bauch, son­dern ist eben­falls ein Bereich in unse­rem Gehirn. Und er wird reprä­sen­tiert durch zen­tra­le Tei­le des lim­bi­schen Sys­tems, genau­er gesagt durch das Beloh­nungs- und Motivationssystem.

In die­sen Area­len unse­res Gehirns ist im Lau­fe unse­rer Ent­wick­lung, wie oben beschrie­ben, fest­ge­legt wor­den, was für uns Men­schen ange­nehm und lust­voll ist. Und was wir des­halb füh­len, den­ken und vor allem tun müs­sen, um unse­re Bedürf­nis­se auf die­se wohl­tu­en­de Art zu befrie­di­gen. In die­sen Tei­len des lim­bi­schen Sys­tems ent­steht also unse­re Moti­va­ti­on für unser Handeln.

Und die­se Tei­le des Gehirns sind direkt mit den ver­hal­tens­steu­ern­den Gehirn­zen­tren ver­bun­den. Sie lösen also unser Ver­hal­ten aus. Sie moti­vie­ren uns dazu, uns ernst­haft und nach­hal­tig an einem Chan­ge-Pro­jekt zu beteiligen.

Regel 4 – ohne Belohnung läuft gar nichts

„Ohne Beloh­nung läuft gar nichts“ ist die Über­schrift eines Inter­views, das Prof. Dr. Dr. Ger­hard Roth, einer der bes­ten deutsch­spra­chi­gen Gehirn­for­scher, vor eini­gen Jah­ren der Wirt­schafts­Wo­che gege­ben hat. Und er bestä­tigt damit auch noch ein­mal die Schluss­fol­ge­run­gen, die im vor­he­ri­gen Abschnitt hin­sicht­lich unse­rer Ver­hal­tens­steue­rung bereits genannt wurden.

Was ist für uns Menschen Belohnung und wie entsteht unsere Motivation? 

Beloh­nung ist für uns auf jeden Fall schon ein­mal ein ange­neh­mer Zustand, nach dem wir ja auf Grund der Grund­pro­gram­mie­rung unse­res Gehirns fort­lau­fend stre­ben. Und den wir ent­spre­chend der Regel 2 (sie­he oben) immer wie­der neu erle­ben wollen.

Auf der Befind­lich­keits­ebe­ne ist Beloh­nung der Zustand, den wir mit Zufrie­den­heit, Freu­de, Glück, Erfül­lung und in beson­ders inten­si­ver Qua­li­tät auch mit Eupho­rie, Rausch, Eksta­se beschreiben.

Auf der che­mi­schen Ebe­ne wird beim Erle­ben von Beloh­nung in unse­rem Gehirn ein „magi­scher Cock­tail“ ver­schie­de­ner neu­ro­mo­du­la­to­ri­scher Sub­stan­zen frei­ge­setzt: Dar­un­ter auch Sero­to­nin, das soge­nann­te „Glücks­hor­mon“, Oxy­to­cin, das „Bin­dungs­hor­mon“ und ver­schie­de­ne kör­per­ei­ge­ne Dro­gen, d.h. endo­ge­ne Opio­ide und Endo­can­na­bi­no­ide. Die­se kör­per­ei­ge­nen Dro­gen wir­ken auf uns Men­schen genau­so, wie die von außen zuge­führ­te Dro­gen eupho­ri­sie­rend und rauscherzeugend.

Nach dem Gefühl von Belohnung können wir Menschen „süchtig“ werden

Die­ses ange­neh­me und mit­un­ter sogar süch­tig machen­de Gefühl der Beloh­nung ent­steht immer dann, wenn eines oder meh­re­re unse­rer Bedürf­nis­se befrie­digt wer­den. Die­se Befrie­di­gung erzeugt also ein Gefühl von Zufrie­den­heit, Glück, Freu­de u.a. Und die Erwar­tung, dass wir durch unser Han­deln vor­aus­sicht­lich eines oder meh­re­re unse­rer Bedürf­nis­se befrie­di­gen kön­nen, treibt uns dazu an, zu han­deln. Die Moti­va­ti­on für unser Ver­hal­ten ist also die Erwar­tung, dass wir durch unser Han­deln in einen ange­neh­men Zustand ver­setzt wer­den. Und damit für unser Ver­hal­ten belohnt werden.

Motivation ist die Voraussetzung für unser Handel

Die Exis­tenz eines Beloh­nungs­zen­trums in unse­rem Gehirn und die Ent­ste­hung von Moti­va­ti­on durch Beloh­nungs­er­war­tung, ist schon seit fast 70 Jah­ren bekannt und zwi­schen­zeit­lich sehr umfang­reich und zuver­läs­sig unter­sucht wor­den. Den­noch haben die­se für die Arbeit mit Men­schen so fun­da­men­tal wich­ti­gen Erkennt­nis­se bis­her lei­der nur wenig Bekannt­heits­grad und Anwen­dung in Schu­le, Bil­dung und Mit­ar­bei­ter­füh­rung gefun­den.
Die Aus­wir­kung hier­für sind aller­or­ten zu beob­ach­ten ins­be­son­de­re auch im Schei­tern von Change-Projekten.

3. Mensch und Veränderung – unser Kohärenzgefühl

Bereits in den 70er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts hat Anto­novs­ky erkannt, dass das Gefühl von Kohä­renz ein wich­ti­ger Schlüs­sel für die Gesund­erhal­tung von uns Men­schen ist.
Die aktu­el­le Glücks­for­schung hat die­ses Kohä­renz­mo­dell für die Erklä­rung der Ent­ste­hung von Glück erneut auf­ge­grif­fen. Damit wir Men­schen glück­lich, zufrie­den und gesund sein kön­nen ist es nach die­sem Modell erfor­der­lich, dass wir die Welt um uns her­um a. als ver­steh­bar und erklär­bar, b. als sinn­haft und c. als beein­fluss­bar erleben.

Damit die Betrof­fe­nen eines Ver­än­de­rungs­pro­zes­ses die­sem Pro­zess zustim­men kön­nen, muss grund­sätz­lich auch erst ein­mal ein Kohä­renz­ge­fühl bei ihnen ent­ste­hen. Die Betrof­fe­nen eines Chan­ge-Pro­jek­tes müs­sen die Not­wen­dig­keit und den Ablauf der Ver­än­de­rung ver­ste­hen kön­nen. Sie müs­sen die­se als sinn­voll erle­ben. Und sie müs­sen das Gefühl haben, dass sie Ein­fluss auf den Ver­än­de­rungs­pro­zess neh­men können.

Ohne Kohärenzgefühl kann ein Change-Projekt nicht gelingen

Wenn also ein Manage­ment den Abtei­lun­gen A und B Anfang März eines Jah­res mit­teilt, dass Anfang April die­se bei­den Abtei­lun­gen aus Kos­ten­grün­den zusam­men­ge­legt wer­den. Und dass die Mit­ar­bei­ter doch bit­te Ende März in die neu­en Räum­lich­kei­ten umzie­hen sol­len. Wenn die Betrof­fe­nen der Ver­än­de­rung auf die­se sehr knap­pe Art mit der Ver­än­de­rung kon­fron­tiert und dazu auf­ge­for­dert wer­den, sind alle drei Vor­aus­set­zun­gen a.-c. für ein Kohä­renz­ge­fühl nicht erfüllt.

Die betrof­fe­nen Mit­ar­bei­ter ver­ste­hen die Not­wen­dig­keit der Ver­än­de­rung nicht. Und sie erken­nen Kei­nen Sinn in ihr. Und sie haben kei­ner­lei Ein­fluss auf die Pla­nung und Gestal­tung des Ver­än­de­rungs­pro­zes­ses. Sie wer­den also unzu­frie­den und ver­är­gert sein. Und der Wider­stand von vie­len von ihnen gegen die­sen Ver­än­de­rungs­pro­zess wird hoch sein.

4. Wie können wir unsere Veränderungsbereitschaft erhöhen?

Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, soll hier eine ein­fa­che For­mel für Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft als Grund­la­ge genutzt werden.

Die­se lau­tet: „Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft = erwar­te­ter Gewinn/​Belohnung – erwar­te­te Kos­ten (a+b+c)“. Leicht zu erken­nen ist mit Hil­fe die­ser For­mel, dass Men­schen für eine Ver­än­de­rung erst dann bereit sein wer­den, wenn der erwar­te­te Nutzen/​Gewinn der Ver­än­de­rung höher ist als die erwar­te­ten Kos­ten. Die Dif­fe­renz aus bei­den, der Wert für Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft muss also posi­tiv sein.

Kostenverringerung und Gewinnerhöhung steigert unsere Veränderungsbereitschaft

Wie kön­nen die Ver­ant­wort­li­chen eines Ver­än­de­rungs­pro­jek­tes nun aber die Bereit­schaft der Betei­lig­ten für die Ver­än­de­rung erhö­hen? Wie kann ein mög­li­cher­wei­se zunächst nega­ti­ver Wert für Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft ins Posi­ti­ve ver­bes­sert werden?

Dies kann auf zwei­er­lei Art erreicht wer­den. Zum einen, indem die erwar­te­ten Kos­ten der Ver­än­de­rung gesenkt wer­den. Und zum ande­ren, indem die erwar­te­te Beloh­nung erhöht wird. Sinn­vol­ler­wei­se soll­te unbe­dingt an bei­den Stell­schrau­ben gedreht wer­den, wenn die Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft für ein Chan­ge-Pro­jekt erfolg­reich erhöht wer­den soll.

Der erste wesentliche Kostenfaktor ist die Energie, die Veränderung benötigt.

Der ers­te wich­ti­ge Kos­ten­fak­tor von Ver­än­de­rung ist, wie bereits bei Regel 1 dar­ge­stellt, die Ener­gie die Ver­än­de­rung benö­tigt. Und an die­ser Stel­le sagt unser Gehirn zunächst ein­mal: „Nein, das muss ver­hin­dert wer­den!“. Das Erler­nen neu­er Ver­hal­tens­wei­sen und Kom­pe­ten­zen erfor­dert umfang­rei­che Umstruk­tu­rie­run­gen in unse­rem Gehirn. Die Ände­run­gen von jah­re­lang bestehen­den Gewohn­hei­ten und damit auto­ma­ti­sier­ten Abläu­fen ist eben­falls mit deut­lich mehr Akti­vi­tät des Gehirns ver­bun­den. Für Lern­pro­zes­se jeder Art benö­tigt unser Gehirn aber deut­lich mehr Ener­gie als im Ruhezustand.

Wie kann der Energieverbrauch unseres Gehirns reduziert werden?

Ohne Zwei­fel müs­sen die für das Gelin­gen von Ver­än­de­run­gen not­wen­di­gen Lern­pro­zes­se des­halb opti­miert wer­den. Es soll­ten vor allem erprob­te Lern­me­tho­den ange­wen­det wer­den. Die­se soll­ten klar struk­tu­riert, effi­zi­ent aber auch attrak­tiv sein. Ler­nen gelingt dann immer am bes­ten, wenn Ler­nen Spaß macht und die Teilnehmer,-innen moti­viert sind.

Zum Erler­nen neu­er Kom­pe­ten­zen, Ver­hal­tens­wei­sen und Gewohn­hei­ten soll­ten Team­trai­nings, Work­shops und für die Schlüs­sel­per­so­nen bei Bedarf auch Ein­zel­coa­chings ein­ge­setzt werden.

Neben der Ver­rin­ge­rung des Ener­gie­ver­brauchs und damit der Kos­ten von Ver­än­de­rung haben sol­che Lern­an­ge­bo­te auch noch einen zwei­ten nütz­li­chen Effekt. Wich­ti­ge Bedürf­nis­se der betrof­fe­nen Mit­ar­bei­ter wer­den befrie­digt. Und damit wird neben der Kos­ten­re­du­zie­rung auch noch der Gewinn=Anreiz für Ver­än­de­rung erhöht. Die Bedürf­nis­se nach Team/​Gemeinschaft, Unter­stüt­zung, Aufmerksamkeit/​Wertschätzung und Wei­ter­ent­wick­lung wer­den durch geeig­ne­te Lern­an­ge­bo­te befrie­digt. Hier­auf wird wei­ter unten noch aus­führ­li­cher eingegangen.

Veränderung sind oft sehr unangenehm. Auch das verursacht Kosten.

Der zwei­te wich­ti­ge Kos­ten­fak­tor von Ver­än­de­run­gen ent­steht, weil Ver­än­de­run­gen für die Betrof­fe­nen oft sehr unan­ge­nehm sind. Sie müs­sen ihre Kom­fort­zo­ne ver­las­sen, in der sie sich ver­traut, sicher und ange­nehm füh­len. Ganz zen­tra­le Bedürf­nis­se von uns Men­schen wer­den bei Ver­las­sen die­ser Kom­fort­zo­ne weni­ger oder gar nicht mehr befrie­digt. Die Bedürf­nis­se nach Sta­bi­li­tät, Kon­trol­le, Vor­her­sag­bar­keit, Sicher­heit, Ver­traut­heit u.a.

Aber auch lieb­ge­won­ne­ne Gewohn­hei­ten und Struk­tu­ren müs­sen bei Ver­än­de­run­gen auf­ge­ge­ben wer­den. Und zu jeder Ver­än­de­rung gehört immer auch das Risi­ko, dass der erreich­te Zustand nach dem Ver­än­de­rungs­pro­zess schlech­ter ist als der Zustand davor. Durch das Ver­las­sen der Kom­fort­zo­ne ent­ste­hen also in einem Ver­än­de­rungs­pro­zess bei uns Men­schen eine Viel­zahl sehr unan­ge­neh­mer Gefüh­le wie: Angst, Ärger, Unsi­cher­heit, Trau­er, Resi­gna­ti­on, Ohn­macht, aus­ge­lie­fert sein.

Unser Gehirn ver­sucht aber sol­che unan­ge­neh­men Gefüh­le und Zustän­de zu ver­mei­den. Auch des­halb mögen viel Men­schen Ver­än­de­run­gen nicht.

Wie Können Veränderungsprozesse für die Betroffenen angenehmer gestaltet werden?

Um die­sen zwei­ten gro­ßen Kos­ten­fak­tor von Ver­än­de­rung zu redu­zie­ren ist es drin­gend erfor­der­lich, dass bei den Betrof­fen das bereits beschrie­be­ne Kohä­renz­ge­fühl ent­steht. Die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se soll­ten also so vor­be­rei­tet, gestal­tet und durch­ge­führt wer­den, dass die Betei­lig­ten sie a. ver­ste­hen kön­nen, sie b. für sinn­voll erach­ten und c. auf Pla­nung und Ablauf der Pro­zes­se Ein­fluss neh­men kön­nen. Auf die­se Art wer­den wich­ti­ge Bedürf­nis­se der Betei­lig­ten befrie­digt und unan­ge­neh­me Gefüh­le reduziert.

Ein Kohä­renz­ge­fühl ent­steht bei den Betrof­fe­nen u.a. durch Trans­pa­renz, gemein­sa­me Gesprä­che, Betei­li­gung an der Pla­nung, Berück­sich­ti­gung von Vor­schlä­gen und Wün­schen, ein ange­mes­sen gro­ßes Zeit­bud­get für Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von Ver­än­de­rung. Und natür­lich sind kla­re Struk­tu­ren und vor­ge­ge­be­ne „Leit­plan­ken“, inner­halb derer die Betrof­fe­nen auch selbst krea­tiv wer­den kön­nen, sehr wichtig.

Ein Veränderungsprojekt wird zum Projekt der Beteiligten

Die Betrof­fe­nen der Ver­än­de­rung also die Mit­ar­bei­ter ein­schließ­lich der Schlüs­sel­per­so­nen wer­den so in den Mit­tel­punkt des Chan­ge-Pro­jek­tes gerückt. Die für das Gelin­gen eines Ver­än­de­rungs­pro­jek­tes not­wen­di­ge Prozess‑, Projekt‑, Ziel­pla­nung und der Ein­satz von tech­ni­schen Hilfs­mit­teln wird so in den Dienst der Men­schen gestellt und nicht umge­kehrt. Die betei­lig­ten Mit­ar­bei­ter wer­den zu Han­deln­den. Das Chan­ge-Pro­jekt wird nach ihrem Erle­ben zu ihrem eige­nen Pro­jekt und ist nicht ein fremd­ge­steu­er­tes Pro­jekt. Ein Pro­jekt, in das sie sich „hin­ein­ge­drängt“ oder im schlimms­ten Fall sogar „hin­ein­ge­zwun­gen“ fühlen.

Unsere Haltung zueinander macht den entscheidenden Unterschied

Die­se Art von Ver­än­de­rungs­ma­nage­ment erfor­dert von den Ver­ant­wort­li­chen eine Hal­tung von Empa­thie, Mit­ge­fühl, Acht­sam­keit, Ver­ständ­nis, ernst neh­men, Wert­schät­zung, Respekt u.a. Eine sol­che Hal­tung und die bereits oben beschrie­be­ne Denk‑, und Hand­lungs­wei­se gehö­ren bis­her aber nicht zum Main­stream unter­neh­me­ri­scher Kul­tur und Pra­xis. Des­halb muss hier häu­fig erst ein Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Ent­schei­der und Ver­ant­wort­li­chen von Chan­ge-Pro­jek­ten stattfinden.

Wenn Unter­neh­men aber die Erfolgs­ra­te von Chan­ge-Pro­jek­ten von aktu­ell nied­ri­gen 25% anhe­ben möch­ten, ist ein sol­cher Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess unumgänglich.

5. Belohnung und Motivation sind eine wirkungsvolle Stellschraube für die Erhöhung unserer Veränderungsbereitschaft

Wie bereits wei­ter oben unter Regel 4 geschrie­ben, läuft nach Ansicht des renom­mier­ten Gehirn­for­schers Prof. Dr. Dr. Ger­hard Roth ohne Beloh­nung gar nichts. Und Ger­hard Roth bezog sich bei die­ser Aus­sa­ge expli­zit auf das Gelin­gen von Veränderungsprozessen.

Um die Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft der von Ver­än­de­rung betrof­fe­nen Men­schen zu erhö­hen, soll­te neben der bereits beschrie­ben Kos­ten­sen­kung die Beloh­nung für Ver­än­de­rung erhöht wer­den Was sind nun aber Beloh­nun­gen und damit Anrei­ze für die Betei­lig­ten in Veränderungsprozessen?

Motivation ist unsere Erwartung, dass wir für unser Handeln belohnt werden

Beloh­nung ist für uns Men­schen zunächst ein­mal jeder inne­re Zustand, der sich ange­nehm anfühlt. Und die­sen oben beschrie­be­nen „magi­schen Cock­tail“ an wohl­tu­en­den kör­per­ei­ge­nen Sub­stan­zen in uns aus­löst. Die­ser Zustand und damit auch Beloh­nung ent­ste­hen immer dann, wenn ein oder meh­re­re für uns wich­ti­ge Bedürf­nis­se befrie­digt wer­den. Die Moti­va­ti­on für unser Han­deln ist dem­nach unse­re Erwar­tung, dass durch eine bestimm­te Ver­hal­tens­wei­se eines oder meh­re­re die­ser Bedürf­nis­se befrie­digt wird. Wir also für unser Han­deln belohnt werden.

Die Befriedigung unserer Bedürfnisse ist der Motor für jede Veränderung

Wel­ches sind nun wich­ti­ge mensch­li­che Bedürf­nis­se? Hier wur­den wei­ter oben ja bereits eini­ge genannt. Es sind u.a. die Bedürf­nis­se nach Sicher­heit, Ver­trau­en, Wert­schät­zung, Aner­ken­nung, Gemein­schaft, Auf­merk­sam­keit, Ver­ständ­nis, Selbst­be­stim­mung, Frei­heit, Bedeu­tung. Die Gewich­tung die­ser Bedürf­nis­se und damit deren Bedeu­tung für die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern schwankt mit­un­ter aber deut­lich von Mensch zu Mensch.

Den­noch zei­gen Unter­su­chun­gen und prak­ti­sche Erfah­run­gen in der Inter­ak­ti­on mit Men­schen, dass vie­le Men­schen in unse­rem Kul­tur­raum glei­cher­ma­ßen fol­gen­de Bedürf­nis­se als wich­tig erle­ben: Die Bedürf­nis­se nach Sicher­heit, wahr­ge­nom­men und ernst genom­men wer­den, Ver­ständ­nis, Akzep­tanz und Wert­schät­zung. Wie wei­ter oben bereits beschrie­ben, wer­den aber gera­de die­se Bedürf­nis­se der Betei­lig­ten in Chan­ge-Pro­jek­ten häu­fig zu wenig oder gar nicht berück­sich­tigt. Das Schei­tern eines Chan­ge-Pro­jek­tes ist in sol­chen Fäl­len fol­ge­rich­tig nicht verwunderlich.

Wie kann die Belohnung und damit der Anreiz für Veränderungen erhöht werden?

Sicher­lich ist die Fähig­keit, die Beloh­nungs­er­war­tung und damit die Moti­va­ti­on der Betei­lig­ten von Chan­ge-Pro­jek­ten zu stei­gern, eine beson­ders wert­vol­le Kom­pe­tenz der Ver­ant­wort­li­chen für Ver­än­de­rung. Wir kön­nen sogar sagen, dass die Fähig­keit, zu moti­vie­ren, eine Art beson­de­rer „Kunst“ ist.

Wie schon unter Regel 4 beschrie­ben wird dem Fak­tor Moti­va­ti­on und Moti­va­ti­ons­stei­ge­rung in allen Berei­chen von Erzie­hung, Bil­dung und Arbeit aber lei­der immer noch viel zu wenig Auf­merk­sam­keit ent­ge­gen­ge­bracht. Dies ist drin­gend zu ändern, da wir für die Bewäl­ti­gung der aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen und damit Ver­än­de­run­gen viel Krea­ti­vi­tät, Enga­ge­ment und Ent­schlos­sen­heit der Betei­lig­ten benö­ti­gen. Und die­se sind ohne hohe Moti­va­ti­on nicht verfügbar.

Motivation kann nicht von außen „Injiziert“ werden

Wie kann nun aber Beloh­nung, Belohnungserwartung=Motivation bei Mit­ar­bei­tern in einem Ver­än­de­rungs­pro­zess gestei­gert wer­den? Ganz wich­tig ist hier­für zunächst ein­mal die Tat­sa­che, dass dies nur im Team­work zwi­schen Mit­ar­bei­tern und Schlüs­sel­per­so­nen gesche­hen kann. Denn Moti­va­ti­on ent­wi­ckelt sich in uns Men­schen drin und kann nicht von außen inji­ziert werden.

Ganz wichtig ist es, die Bedürfnisse der beteiligten Mitarbeiter zu kennen

Die Ver­ant­wort­li­chen für Chan­ge-Pro­jek­te kön­nen die betei­lig­ten Mit­ar­bei­ter bei deren Moti­va­ti­ons­stei­ge­rung unter­stüt­zen, indem sie fol­gen­de Ver­halt­ens­emp­feh­lun­gen nut­zen: a. Sie ler­nen zunächst ein­mal die jewei­li­ge, indi­vi­du­ell unter­schied­li­che Bedürf­nis­struk­tur der Betei­lig­ten ken­nen. Dies erfor­dert tat­säch­lich ein erhöh­tes Maß an Men­schen­kennt­nis und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen bei den Ver­ant­wort­li­chen. b. Auf die­se Art ent­wi­ckeln die Ver­ant­wort­li­chen des Chan­ge-Pro­jek­tes einen Ein­blick in die Bedürf­nis­se, die für die ein­zel­nen Betei­lig­ten der Ver­än­de­rung beson­ders wich­tig sind. Die­se Kennt­nis nut­zen sie, um den Betei­lig­ten zu zei­gen, wie die­se für sie wich­ti­gen Bedürf­nis­se im Pro­jekt befrie­digt wer­den kön­nen. c. Indem also die Ver­ant­wort­li­chen des Pro­jek­tes den Betei­lig­ten glaub­haft auf­zei­gen, wel­che ihrer Bedürf­nis­se im Ver­än­de­rungs­pro­zess befrie­digt wer­den kön­nen, bie­ten sie die­sen einen Anreiz für die Mit­ar­beit im Pro­jekt an.

Die erfolgreiche Motivation von Menschen ist eine besondere „Kunst“

Mit Hil­fe die­ser ein­fühl­sa­men Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Betrof­fe­nen der Ver­än­de­rung unter­stüt­zen die Ver­ant­wort­li­chen des Chan­ge-Pro­jek­tes die betei­lig­ten Mit­ar­bei­ter, Ihre Erwar­tung auf Befrie­di­gung wich­ti­ger Bedürf­nis­se im Ver­lauf des Chan­ge-Pro­zes­ses und damit ihre Moti­va­ti­on für die Mit­ar­beit zu stei­gern oder über­haupt erst zu entwickeln.

Wie bereits beschrie­ben, ist die erfolg­rei­che Unter­stüt­zung von Mit­ar­bei­tern bei der Stei­ge­rung ihrer Moti­va­ti­on eine beson­de­re Kom­pe­tenz, eine Art „Kunst“ der Ver­ant­wort­li­chen eines Ver­än­de­rungs­pro­zes­ses. Und die­se Kunst kann nur gelin­gen, wenn die Mit­ar­bei­ter auch „mit­ma­chen“, sich also an die­sem Pro­zess der Moti­va­ti­ons­stei­ge­rung beteiligen.

Ohne Belohnungserwartung=Motivation gelingt kein Veränderungsprozess

So wich­tig die Ver­rin­ge­rung der Ver­än­de­rungs­kos­ten für die Stei­ge­rung der Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft natür­lich ist, ohne die Erwar­tung auf eine Beloh­nung, ohne Moti­va­ti­on der betrof­fe­nen Mit­ar­bei­ter wird kein Chan­ge-Pro­jekt gelin­gen. Es lohnt sich also, dass Unter­neh­men sich auf den Weg machen, die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern erns­ter zu neh­men. Und nach und nach die Fähig­keit zu ent­wi­ckeln, die Moti­va­ti­on von Mit­ar­bei­tern gemein­sam mit die­sen zu erhöhen.

6. Einige abschließende Impuls

a. Als einer der ers­ten Schrit­te soll­ten in einem Chan­ge-Pro­jekt die Schlüs­sel­per­so­nen also die Ent­schei­der und Füh­rungs­kräf­te moti­viert wer­den. Denn ein Streich­holz, der nicht brennt, kann kein Feu­er entzünden

b. Die geplan­te Ver­än­de­rung ist ein Team-Pro­jekt. Die betei­lig­ten Mit­ar­bei­ter wer­den zu ver­ant­wort­li­chen Akteu­ren im Pro­jekt. Das Chan­ge-Pro­jekt ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt aller Beteiligten

c. Trotz aller sinn­vol­len und not­wen­di­gen Tech­ni­sie­rung sind die Men­schen immer noch der Schlüs­sel für das Gelin­gen von Ver­än­de­rung. Ohne ihr Mit­wir­ken läuft gar nichts

d. Nur mit aus­rei­chen­der Moti­va­ti­on betei­li­gen sich Mit­ar­bei­ter nach­hal­tig an Veränderungsprojekten

e. Der Mensch im Mit­tel­punkt eines Ver­än­de­rungs­pro­jek­tes erfor­dert Know-how, Zeit und Geld. Aber das Schei­tern eine kos­ten­in­ten­si­ven Ver­än­de­rungs­pro­jek­tes und das Aus­blei­ben einer für das Unter­neh­men even­tu­ell sogar exis­ten­ti­ell wich­ti­gen Ver­än­de­rung ist deut­lich teurer.

Empfehlenswerte Literatur zu diesem Thema:

Roth, G., 11. Auf­la­ge: Per­sön­lich­keit, Ent­schei­dung und Ver­hal­ten, Stutt­gart 2016

Roth, G. / Strü­ber, S.: Wie das Gehirn die See­le macht, Stutt­gart 2014

Roth, G.: Bil­dung braucht Per­sön­lich­keit, Stutt­gart 2011

Roth, G. / de Haan, G.: Inter­view von Fer­di­nand Knauß, Wirt­schafts­Wo­che, 16.02.2013

Roth, G. / Ryba, A.: Coa­ching, Bera­tung und Gehirn, Stutt­gart 2016

Esch, T., 3. Auf­la­ge: Die Neu­ro­bio­lo­gie des Glücks, Stutt­gart 2017

Esch, T.: Der Selbst­hei­lungs­code, Die Neu­ro­bio­lo­gie von Gesund­heit und Zufrie­den­heit, 2018

Esch, T. / Esch, S.M., 2. Auf­la­ge: Stress­be­wäl­ti­gung, Ber­lin 2016

Habits, M.: Die Macht der Gewohn­heit: War­um wir tun, was wir tun, 2013

kat­ion.

“Wie ich meinen Weg finde”

“Wie ich meinen Weg finde”

“Wie ich meinen Weg finde”

Aus mei­nem Buch „On the Road…Coming Home“ — her­aus­ge­ge­ben Dezem­ber 2020 — 18.07.2016 Ich schrei­be gera­de die bei­den letz­ten Tex­te, die ich heu­te und am Sams­tag­mor­gen in mein Han­dy gespro­chen habe, hier in mei­nen Lap­top: „Nicht wis­sen, wel­ches mein Weg ist“ und…
Aus mei­nem Buch „On the Road…Coming Home“ — her­aus­ge­ge­ben Dezem­ber 2020 -

18.07.2016

Ich schrei­be gera­de die bei­den letz­ten Tex­te, die ich heu­te und am Sams­tag­mor­gen in mein Han­dy gespro­chen habe, hier in mei­nen Lap­top: „Nicht wis­sen, wel­ches mein Weg ist“ und „Im Lebens­fluss sein“. Und ich ent­de­cke dabei, dass ich mir mit den Gedan­ken mei­nes zwei­ten Tex­tes „Im Lebens­fluss sein“ im Grun­de genom­men die Ant­wort auf mei­ne Fra­ge des ers­ten Tex­tes gebe, wie ich mit die­sem für mich sehr unan­ge­neh­men Zustand, nicht zu wis­sen, wel­ches mein Weg ist, umge­hen kann. Die­sem Zustand also, nicht zu wis­sen, wel­ches der Weg zu mei­nen Zie­len ist; wel­ches mein Weg zu der Art des Lebens und Arbei­tens ist, die ich mir so sehr von Her­zen wünsche.

Ich mer­ke also gera­de, wie ich mir heu­te Mor­gen auf dem Weg in mein Büro mit mei­nem Text „Im Lebens­fluss sein“ tat­säch­lich die Ant­wort dafür gege­ben habe, wie ich mit die­sem Zustand der Unwis­sen­heit und Unge­wiss­heit sein kann, ohne mich schlecht zu füh­len. Die­sem Zustand, den ich im Moment als so unan­ge­nehm und ver­un­si­chernd erle­be. Der mir auch ein Stück weit Sor­gen und sogar Angst macht.

Die bes­te Art, mit die­sem Zustand auf natür­li­che Wei­se umzu­ge­hen, ist, mir sicher zu sein, dass das Leben fließt. Und dass die­ser Fluss des Lebens mich dort­hin führt, wohin ich will und wohin ich gehö­re. Und dabei dar­auf zu ver­trau­en, dass sich mir bei die­sem mit dem Leben Mit­flie­ßen mein Weg zeigt, mir mein Weg also klar und sicht­bar wird. Und somit für mich auch die Ant­wor­ten auf mei­ne Fra­gen erkenn­bar wer­den und mei­ne jet­zi­gen Unsi­cher­hei­ten damit ver­schwin­den. Und ich bin wirk­lich der Über­zeu­gung, dass mir mein Leben, wenn ich mit ihm mit flie­ße, zeigt, was ich zu tun habe und wel­che Auf­ga­ben ich zu bewäl­ti­gen habe, um mei­ne Zie­le zu erreichen.

Mich dem Fluss des Lebens hin­zu­ge­ben und dar­auf zu ver­trau­en, dass er mich dort­hin führt, wohin ich kom­men möch­te, heißt aller­dings nicht, mei­ne Hän­de in den Schoss zu legen und nichts zu tun. Und die Bei­ne auf den Tisch zu legen und abzu­war­ten, bis das Leben mir das, was ich mir wün­sche, auf einem sil­ber­nen Tablett ser­viert. Das heißt das nicht und so funk­tio­niert der Fluss des Lebens auch nicht.

Mich dem Fluss des Lebens hin­zu­ge­ben, heißt nur, gedul­dig und inner­lich ruhig zu blei­ben, wäh­rend ich mei­ne täg­li­chen Arbei­ten enga­giert und gewis­sen­haft erle­di­ge und dabei dar­auf zu ver­trau­en, dass die Auf­ga­ben, die ich zu erle­di­gen habe und die Ent­schei­dun­gen, die ich auf mei­nem Weg zu mei­nen Zie­len zu tref­fen habe, natür­li­cher­wei­se zum rich­ti­gen Zeit­punkt auf mich zukom­men und für mich erkenn­bar werden.

Und ich dann eben die­se zu erle­di­gen­den Auf­ga­ben und die zu tref­fen­den Ent­schei­dun­gen wahr­neh­me und auf öko­no­mi­sche und treff­si­che­re Art bewäl­ti­ge. Auf die­se Art set­ze ich mei­ne Kraft und mei­ne Zeit sinn­voll und wir­kungs­voll ein, weil ich die rich­ti­gen Auf­ga­ben und die gera­de wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zum rich­ti­gen Zeit­punkt bear­bei­te und erledige.

Mei­ne größ­te Her­aus­for­de­rung in dem jet­zi­gen Zustand des Nicht­wis­sens ist es für mich tat­säch­lich, Geduld zu haben, zu ver­trau­en und dar­an zu glau­ben, dass mir das Leben den Weg zeigt und mir zur rich­ti­gen Zeit die Situa­tio­nen und die Auf­ga­ben anbie­tet, die ich zu bewäl­ti­gen habe, um mei­ne Zie­le zu errei­chen. Und bevor das Leben dies nicht tut, muss ich mich nicht ver­rückt machen und muss nicht zwang­haft, mit gro­ßem Kräf­te­ein­satz ohne Sinn und ohne wirk­li­chen Nut­zen herumagieren.

Weil das dann eben ein­fach nur ein Agie­ren ist, um mei­ne Unsi­cher­heit, mein nicht Wis­sen, mei­ne Angst zu ver­drän­gen. Und weil die­ses Her­um­agie­ren des­halb kei­nen Sinn macht und auch über­haupt nicht funk­tio­niert. Das ist dann nur ver­schwen­de­te Zeit, Kraft und Ener­gie. Und es bringt mich mei­nem Ziel auch kein Stück­chen näher.

Also, die Lösung für mich und mei­ne Her­aus­for­de­run­gen ist es, mich dem Fluss des Lebens zu über­las­sen und dem Leben zu vertrauen.

Dan­ke wirk­lich für die­se wert­vol­le Erkenntnis!

“2022 — Wir gehen los!”

“2022 — Wir gehen los!”

“2022 — Wir gehen los!”

Mein aktu­el­ler Song für den Auf­bruch — Unse­re Sehn­sucht nach Gebor­gen­heit, Sicher­heit, Frei­heit, Lie­be wächst. Hier ist mein neu­er Song dazu. “2022 — Wir gehen los!” … zum Song hier kli­cken Mitt­ler­wei­le nun schon zwei Jah­re Coro­na-Pan­de­mie, dazu…

Mein aktueller Song für den Aufbruch -

Unsere Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit, Liebe wächst. Hier ist mein neuer Song dazu.

“2022 — Wir gehen los!” … zum Song hier klicken

Mitt­ler­wei­le nun schon zwei Jah­re Coro­na-Pan­de­mie, dazu bewe­gen­de, bedroh­li­che Kli­ma­ver­än­de­run­gen und die poli­ti­sche Welt in einem stän­di­gem, beängs­ti­gen­dem Wandel.
Unse­re Sehn­sucht nach Gebor­gen­heit, Sicher­heit, Frei­heit und nach einer Welt für uns Men­schen von uns Men­schen wächst.

Aus die­ser Stim­mung her­aus, die ich sicher­lich mit eini­gen ande­ren Men­schen tei­le, habe ich die­sen Song geschrie­ben und vor zwei Tagen im Musik­stu­dio auf­ge­nom­men. Eine Melo­die und ein Text über die ich nicht nach­ge­dacht habe, die vor allem intui­tiv aus mei­nem Gefühl her­aus ent­stan­den sind.

Auf­bruch, gemein­sam los­ge­hen, frei sein, Aben­teu­er, end­lo­se Wei­te, gegen­sei­ti­ge Ver­bun­den­heit in Lie­be und Frie­den. Dies ist die Bot­schaft und die Stim­mung die­ses Songs.

Viel Spaß beim Zuhö­ren und Träumen!

“2022 — Wir gehen los!” … zum Song hier klicken

2022 – Wir gehen los!

Song­text

Wir gehen los, wir sagen ja.
Das Leben ruft, es ist schon da!

Der Weg ist weit, der Him­mel hell.
Wir wan­dern end­los durch die Zeit.

Du nimmst mich an, an Dei­ne Hand.
Wir zie­hen gemein­sam durch die­ses Land.

Die Zeit steht still, das Land ist weit.
das Leben pur, wir sind zu zweit.

Was wahr ist wird zu unserm Freund.
die Augen öff­nen wir, es weint.

Wir sehen Men­schen hier und ihre Last.
uns hilft der Glau­be jetzt an unse­re Kraft.

Wir flie­gen durch die Welt.
Die Zeit wird unser Freund.

Leich­tig­keit beglei­tet uns.
Das Leben wird zum Traum.

Lie­be been­det unsern Schmerz.
Öff­net die Türen zu unserm Herz

Sehn­sucht ver­langt von uns den Mut,
immer zu tun, was uns tut gut.

Wir trei­ben mit dem Wind
von einem Strand zum andern.

Zei­ge Dir mein Gesicht.
Wir sind frei füreinander.

Wir flie­gen durch die Welt.
Die Zeit wird unser Freund.

Leich­tig­keit beglei­tet uns.
Das Leben wird zum Traum.

SOLO

Ein Jahr ver­geht, wir sind bereit.
Das Neue wird zu unserm Freund.

Es schenkt uns Glück und uns­re Freiheit
Und immer mehr von die­ser Freud‘

Wir sind auf uns­rem Weg
wir gehen immer weiter

Wir fin­den was uns leben­dig hält
Lie­be und Frie­den miteinander

Wir flie­gen durch die Welt.
Die Zeit wird unser Freund.

Leich­tig­keit beglei­tet uns.
Das Leben wird zum Traum.