Digitalisierung und KI — an uns Menschen führt da kein Weg vorbei!

Digitalisierung und KI — an uns Menschen führt da kein Weg vorbei!

Digitalisierung und KI — an uns Menschen führt da kein Weg vorbei!

An uns Men­schen führt da kein Weg vor­bei Die­se Aus­sa­ge ist viel­schich­tig und fun­da­men­tal wich­tig für die wei­te­re Ent­wick­lung die­ser Schlüs­sel­tech­no­lo­gie. Und eben­falls ent­schei­dend wich­tig für die Rol­le, die wir Men­schen in der Bezie­hung zur Digi­ta­li­sie­rung und…

An uns Menschen führt da kein Weg vorbei

Die­se Aus­sa­ge ist viel­schich­tig und fun­da­men­tal wich­tig für die wei­te­re Ent­wick­lung die­ser Schlüs­sel­tech­no­lo­gie. Und eben­falls ent­schei­dend wich­tig für die Rol­le, die wir Men­schen in der Bezie­hung zur Digi­ta­li­sie­rung und spe­zi­ell zur KI in Zukunft spie­len wer­den. Hier­über möch­te ich auf dem Hin­ter­grund der dies­jäh­ri­gen Digi­tal X Mes­se in die­sem Bei­trag schrei­ben. Und über die Tat­sa­che, dass die­se „Wahr­heit“ bei uns Men­schen in unserm bewuss­ten Den­ken, Füh­len und Han­deln offen­bar erst bruch­stück­haft ange­kom­men ist.

Highlight Digital X Messe Köln

Am 07. und 08.September also vor weni­gen Tagen fand in Köln die Digi­tal X Mes­se statt. Zwei Tage „high Poten­ti­al“ Vor­trä­ge über den neus­ten Stand der Digi­ta­li­sie­rung und der KI. Und über die Pro­ble­me und Hin­der­nis­se bei der Wei­ter­ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung die­ser Schlüs­sel­tech­no­lo­gie in unse­ren Alltag.

Ein Feeling fast so wie in guten alten Zeiten

Aber es waren ins­be­son­de­re auch zwei Tage, in denen nur das obli­ga­te Tra­gen der Gesichts­mas­ken auf dem Mes­se­ge­län­de und der mor­gend­li­che Coro­na­test dar­an erin­ner­ten, dass wir immer noch in „Coro­na­zei­ten“ leben.

Ansons­ten fühl­te es sich an wie frü­her. Vie­le Men­schen auf einem „Hau­fen“ beim Essen, Trin­ken, Lachen, Dis­ku­tie­ren, von­ein­an­der Ler­nen und sich mit­ein­an­der in einer Gemein­schaft füh­len. Und dies alles natür­lich live und Face to Face. Und so wie vie­le es von uns bereits schmerz­lich ver­misst haben, rich­tig zum „Anfas­sen“.

Auf dieser Messe bringt die Digitalisierung Menschen wieder zusammen

Die inno­va­tivs­te und für eini­ge auch bedroh­lichs­te Tech­no­lo­gie der Gegen­wart und Zukunft mach­te es also mög­lich, dass wir als Men­schen wie­der zusam­men­kom­men konn­ten, so wie es für unser Mensch­sein so typisch und lebens­not­wen­dig ist. Direkt, unmit­tel­bar, hautnah.

Es waren Men­schen, die da auf der Büh­ne stan­den und wie­der­um ande­ren Men­schen auf den Zuschau­er­plät­zen hoch­ka­rä­ti­ge Vor­trä­ge hiel­ten. Vor­trä­ge über Tech­ni­ken, die wie­der­um feder­füh­rend von Men­schen ent­wi­ckelt wur­den. Und von Men­schen in unse­rem Lebens­all­tag imple­men­tiert wer­den. Damit Men­schen sie in der Fol­ge anwen­den und nutzen.

Der Mensch ganz wichtig aber kaum beachtet

Der Mensch war also bei die­ser Ver­an­stal­tung nicht weg­zu­den­ken. Er war für die­se Ver­an­stal­tung exis­ten­ti­ell wich­tig. Und den­noch tauch­te er bei den Vor­trä­gen und den Dis­kus­sio­nen als Betrach­tungs­ge­gen­stand, wie ich den Ein­druck hat­te, gar nicht oder nur ver­schlüs­selt, ver­schwom­men und am Ran­de auf.

Künstliche Intelligenz kann nicht besser präsentiert werden

Sicher­lich war für mich der Vor­trag von Prof. Dr. Sabi­na Jeschke RWTH Hoch­schu­le Aachen eine ech­te Offen­ba­rung und ein ers­tes High­light die­ser Mes­se. Sprach­lich per­fekt und ver­ständ­lich vor­ge­tra­gen. Fan­tas­tisch struk­tu­riert und hoch­kom­pe­tent. Und gleich­zei­tig prä­sen­tier­te Frau Dr. Jeschke ihre „Sache“ künst­li­che Intel­li­genz mit unge­heu­rer Lei­den­schaft. An die­ser Stel­le die­ses Events wur­de auch dem letz­ten Besu­cher klar, dass KI, so wie es die Refe­ren­tin aus­drück­te, die Dampf­ma­schi­ne der 4. indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on ist.

Beein­dru­ckend das von ihr vor­ge­brach­te Bei­spiel der KI basier­ten Soft­ware Alpha­Go. Die mit dem Mix aus super­vi­sed, unsu­per­vi­sed und rein­for­ce­ment lear­ning inner­halb von kur­zer Zeit selbst­ler­nend fast per­fekt beim Brett­spiel GO wur­de. So dass sie 2015 den Groß­meis­ter Fan Hui in die­sem Spiel ver­nich­tend schla­gen konn­te. Und ihn voll­kom­men zur Ver­zweif­lung brachte.

Unsere Reglementierungen bringen uns um

Gut wie Gün­ther Oettin­ger, ehe­ma­li­ger EU Kom­mis­sar, eine Ent­flech­tung und Ver­ein­fa­chung von Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten for­der­te. Mein Ein­druck war es nicht erst an die­ser Stel­le, dass unse­re aus­ufern­den Regle­men­tie­run­gen dabei sind, unse­re Wirt­schaft samt unse­rer Inno­va­ti­ons­kraft in einen schlei­chen­den Sui­zid zu trei­ben. Deutsch­land wird nach und nach abge­hängt und von Inves­to­ren mehr und mehr gemieden.

Ein Influencer in unserer Bundesregierung

Jung, dyna­misch und auf­ge­schlos­sen zeig­te sich Dr. Mar­kus Rich­ter, Beauf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung für Infor­ma­ti­ons­tech­nik. Res­sort­über­grei­fen­der Aus­tausch und Zusam­men­ar­beit. For­cie­rung der mensch­li­chen Digi­ta­li­sie­rung unter Ein­be­zie­hung der Men­schen auch im Ver­wal­tungs­ap­pa­rat. An Dr. Rich­ter kann es nicht lie­gen, wenn unse­re Büro­kra­tie wie apa­thisch hinterherhinkt.

Der Mensch, das Natürlichste auf dieser Welt

Auf wohl­tu­en­de Art etwas mehr Mensch tauch­te auf der Büh­ne auf, als Prof. Dr. Grö­ne­mey­er, Bru­der des legen­dä­ren gleich­na­mi­gen Sän­gers, über „digi­tal Health“ sprach. Und ihm das Wort Mensch ganz unbe­fan­gen und natür­lich immer wie­der über die Lip­pen kam. So als sei­en wir Men­schen doch das, was wir wirk­lich im Grun­de genom­men sind. Das Natür­lichs­te auf die­ser Welt. Vie­le ande­re Referenten,-innen taten sich da mit dem Wort Mensch und dem, was dahin­ter steht, deut­lich schwerer.

McDonalds, der Mensch und die menschliche Digitalisierung

Den Durch­bruch bezüg­lich der Rol­le des Men­schen im Kon­text der Digi­ta­li­sie­rung erwar­te­te ich dann im Vor­trag: „Huma­ni­sier­te Digi­ta­li­sie­rung – war­um der Mensch der Schlüs­sel zu einer erfolg­rei­chen Digi­ta­li­sie­rung ist“. Na klar mach­te die Per­so­nal­lei­te­rin von McDo­nalds San­dra Mühl­hau­se den Zuhö­rern klar, war­um für McDo­nalds ihre Mit­ar­bei­ter in den Filia­len ver­dammt wich­tig sind. Und wie toll es ist, dass McDo­nald nun dank der neu­en Flip App end­lich alle Mit­ar­bei­ter in den Filia­len errei­chen kann. Und mit ihnen direkt kom­mu­ni­zie­ren kann.

War­um der Mensch nun aber der Schlüs­sel zu einer mensch­li­chen Digi­ta­li­sie­rung ist, wur­de lei­der auch an die­ser Stel­le nicht erklärt. Und auch nicht wie eine sol­che mensch­li­che Digi­ta­li­sie­rung ablau­fen könnte.

Humanism Digitalisierung – eine mögliche Antwort auf drängende Fragen?

Lei­der habe ich Prof. Juli­an Nida-Rüme­lin, einer der füh­ren­den Phi­lo­so­phen und Staats­mi­nis­ter a.D. ver­passt, der über den “Digi­tal Huma­nism” sprach. Und über den Weg in eine gute digi­ta­le Zukunft.

Der digi­ta­le Huma­nis­mus bedeu­tet, dass die Men­schen wie­der ins Zen­trum tech­no­lo­gi­scher Ent­wick­lun­gen gestellt wer­den. Und sie wer­den zum Maß­stab im digi­ta­len Zeit­al­ter gemacht.
Ich wür­de mich freu­en, wenn genau die­se Bot­schaft Prof Nida-Rüme­lin in sei­nem Vor­trag auch zur Spra­che gebracht und damit auf die­ser Mes­se gegen­wär­tig gemacht hat.

Digitalisierung kann nur als menschliche Digitalisierung gelingen

So sehe ich es auch. Digi­ta­li­sie­rung und ins­be­son­de­re KI kann nur gelin­gen, wenn sie sich an unse­ren mensch­li­chen Bedürf­nis­sen ori­en­tiert. Und die­sen und uns Men­schen dient. Und sich dabei die Natur des Men­schen und die Art, wie wir funk­tio­nie­ren, zum Leit­bild ihrer Ent­wick­lung macht.

Ohne menschliche Digitalisierung ist unsere menschliche Identität bedroht

Wenn dies so nicht gelingt, dann wird unser Über­le­ben nicht nur durch eine bedroh­lich zuneh­men­de Zer­stö­rung unse­rer öko­lo­gi­schen Lebens­grund­la­gen gefähr­det. Son­dern auch durch eine zuneh­men­de Ent­frem­dung, Ent­mach­tung und Ent­wer­tung bis hin zu unse­rer voll­kom­me­nen Bedeu­tungs­lo­sig­keit in einer über­mäch­ti­gen, tota­li­tä­ren, tech­ni­sier­ten Welt.
Dies wäre gleich­zu­set­zen mit der Zer­stö­rung unse­rer Iden­ti­tät als Menschen.

Wir haben unser Leben in der Hand

Nur allein wir haben die Rich­tung die­ser Ent­wick­lung in unse­rer Hand. Und wenn wir wol­len, dann bestim­men allei­ne wir die Rich­tung und die Qua­li­tät der Ent­wick­lung von Digi­ta­li­sie­rung und künst­li­cher Intelligenz.

Der Mensch im Mittelpunkt

Wir müs­sen uns Men­schen wie­der in den Mit­tel­punkt des glo­ba­len Gesche­hens rücken. Unse­re Bedürf­nis­se, unse­re Ein­ma­lig­keit, unse­re Wer­te, unser Recht auf ein frei­es, gesun­des und selbst­be­stimm­tes Leben. Nicht weil wir das Wich­tigs­te auf die­ser Welt sind. Son­dern weil wir es ver­dient haben. Und wir so unser Über­le­ben in Wür­de und Respekt sicher­stel­len.
Es wird Zeit, das gesam­mel­te Wis­sen über uns Men­schen zu nutzen

Genug qualifiziertes Wissen ist vorhanden

Wir haben mitt­ler­wei­le genug sozio­lo­gi­sches, päd­ago­gi­sches, psy­cho­lo­gi­sche und neu­ro­wis­sen­schaft­li­ches Know­how über den Men­schen. Und wir sind in der Lage noch viel mehr erfah­rungs­ge­lei­te­tes, wert­vol­les Wis­sen über uns Men­schen zu generieren.

Und es ist drin­gend not­wen­dig, dass die­se Spe­zia­lis­ten für das mensch­li­che Funk­tio­nie­ren den Platz und das Gehör in unse­ren Teams, Netz­wer­ken, Unter­neh­men, Ver­wal­tun­gen, Digi­ta­li­sie­rungs­pro­zes­sen bekom­men, der ihrem Nut­zen entspricht.

Mut, Lernbereitschaft, Kreativität und Entschlossenheit bringen uns voran

Es fehlt vie­len Ver­ant­wort­li­chen und Ent­schei­dungs­trä­gern an Mut, Lern­be­reit­schaft, Krea­ti­vi­tät und Ent­schlos­sen­heit. Das war auf die­ser Mes­se immer wie­der von ver­schie­dens­ten Sei­ten her als Bestands­auf­nah­me zu hören. Und es man­gel­te nicht an dring­li­chen Appel­len und Ermu­ti­gun­gen der Referenten,-innen an die­ser brem­sen­den Hal­tung und Ein­stel­lung vie­ler Men­schen etwas zum Posi­ti­ven hin zu ändern.

Wir kön­nen dies nur errei­chen und damit eine mensch­li­che Digi­ta­li­sie­rung und einen Wert­schöp­fungs­pro­zess Digi­ta­li­sie­rung ermög­li­chen, wenn wir end­lich in mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Teams zusam­men­ar­bei­ten. Und so mit­ein­an­der her­aus­fin­den, wor­an es liegt, dass die Hal­tung und Ein­stel­lung so vie­ler Men­schen nicht nur zur Digi­ta­li­sie­rung brem­send und mit­un­ter sogar destruk­tiv ist. Und wir müs­sen mit­ein­an­der her­aus­fin­den, wie wir dies gemein­sam ändern können.

Persönliche Führung 4.0 als Werkzeug unserer individuellen Weiterentwicklung

Ein wich­ti­ger Bau­stein mög­li­cher­wei­se sogar Schlüs­sel in die­sem indi­vi­du­el­len und kol­lek­ti­ven Wei­ter­ent­wick­lungs­pro­zess wird unse­re Fähig­keit zur Selbst­steue­rung = per­sön­li­chen Füh­rung sein. Mein Impuls und Bei­trag in die­sem Lern­pro­zess ist die aktu­el­le Ent­wick­lung mei­nes 4‑faktoren Modell der „per­sön­li­chen Füh­rung 4.0“.

“Per­sön­li­che Füh­rung 4.0” beschreibt vier mensch­li­che Kern­kom­pe­ten­zen mit deren Hil­fe wir das indi­vi­du­el­le, selbst­ge­steu­er­te Erler­nen eines neu­en Bewusst­seins, neu­er Glau­bens­sät­ze, neu­er Wer­te und schließ­lich eines neu­en Spi­rits unter­stüt­zen kön­nen.
Das Trai­ning „per­sön­li­cher Füh­rung 4.0“ bedeu­tet, dass wir ler­nen, wie wir Men­schen funk­tio­nie­ren und wie wir Men­schen uns fort­lau­fend ler­nend wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen. Jeder für sich und natür­lich alle gemeinsam.

Yes we can. Packen wir es also an.

Persönliche Führung 4.0: PGIS — Mein 4‑Faktoren Modell

Persönliche Führung 4.0: PGIS — Mein 4‑Faktoren Modell

Persönliche Führung 4.0: PGIS — Mein 4‑Faktoren Modell

Ca. 85% des­sen, was wir Men­schen tags­über füh­len, den­ken, ent­schei­den und tun geschieht unbe­wusst also ohne, dass wir dies wil­lent­lich steu­ern. Dass wir uns offen­bar so oft in unse­rem Leben in einer Art „Blind­flug“ befin­den, ist den wenigs­ten von uns bewusst. Und ich…

Persönliche Führung 4.0

Selbst­steue­rung: Wir soll­ten als ers­tes ler­nen, uns selbst rich­tig zu füh­ren. Wer sind wir? Wel­ches sind unse­re Stär­ken? Wie moti­vie­ren wir uns und ande­re immer wie­der neu?

Ca. 85% des­sen, was wir Men­schen tags­über füh­len, den­ken, ent­schei­den und tun geschieht unbe­wusst also ohne, dass wir dies wil­lent­lich steu­ern.

Dass wir uns offen­bar so oft in unse­rem Leben in einer Art „Blind­flug“ befin­den, ist den wenigs­ten von uns bewusst. Und ich bin der Über­zeu­gung, dass die meis­ten von uns dies auch gar nicht wis­sen wol­len. Denn eines unser wich­tigs­ten mensch­li­chen Bedürf­nis­se besteht dar­in, uns und unser Leben bewusst zu len­ken und damit auch zu kontrollieren.

Persönliche Führung: Autopilot durch den Alltag

Tat­säch­lich wer­den wir aber den größ­ten Teil unse­res Lebens durch ein hoch­in­tel­li­gen­tes Misch­sys­tem aus auto­no­mer Steue­rung und Auto­pi­lot durch unse­ren All­tag geführt.
Die­ses kom­ple­xe Steue­rungs­sys­tem löst unse­re Gefüh­le aus, moti­viert uns, sagt uns, wo wir hin­wol­len, was uns wich­tig ist. Es führt uns zu Ent­schei­dun­gen, lässt uns auf ande­re Men­schen reagie­ren und sorgt dafür, dass wir uns aus­rei­chend ver­sor­gen, so dass wir gesund bleiben.

Wenn die­ses Steue­rungs­sys­tem durch unse­re Gene­tik, durch Erzie­hung und Sozia­li­sa­ti­on, durch unse­re Lebens­er­fah­run­gen ins­be­son­de­re in Kind­heit und Jugend gut pro­gram­miert ist, dann kön­nen wir gesun­de, glück­li­che und erfolg­rei­che Men­schen sein. Und dies gelingt, ohne dass wir hier­für je einen Plan ent­wi­ckelt haben. Und ohne, dass wir über­haupt wis­sen, wie­so unser Leben so gut funktioniert.

Steuerungssystem optimal programmieren

Sehr oft ist unser Steue­rungs­sys­tem aber nicht opti­mal pro­gram­miert. Das heißt, wir haben Glau­bens­sät­ze und Ver­hal­tens­ge­wohn­hei­ten ent­wi­ckelt, die uns immer wie­der die­sel­ben Ergeb­nis­se in unse­rem Leben besche­ren. Bezie­hun­gen, die nicht rich­tig funk­tio­nie­ren, Arbeits­plät­ze, an denen wir uns unwohl füh­len. Ver­lus­te und Nie­der­la­gen, die eigent­lich nicht hät­ten sein müs­sen. Und gesund­heit­li­che Pro­ble­me, die wir uns nicht erklä­ren können.

Wenn unser hoch­ent­wi­ckel­tes inter­nes Steue­rungs­sys­tem also nicht auf Gesund­heit, Glück und Wohl­stand pro­gram­miert ist, dann gibt es für uns nur eine Mög­lich­keit, um die­sen für uns mit­un­ter recht fol­gen­schwe­ren Zustand zu ändern:

Wir müs­sen viel öfter die bewuss­te Steue­rung unse­res Lebens über­neh­men. Und wir müs­sen unse­ren Auto­pi­lo­ten umprogrammieren.

Persönliche Führung wird immer wichtiger

Dies ist in mei­nen Augen eine wich­ti­ge Funk­ti­on von „per­sön­li­cher Füh­rung 4.0“ oder wie ande­re auch sagen „Selbst­füh­rung“. „Per­sön­li­che Füh­rung 4.0“ ist unse­re Fähig­keit, unser Füh­len, Den­ken und Han­deln bewusst zu steu­ern, zu trai­nie­ren und bei Bedarf eben auch umzuprogrammieren.

Die­se Fähig­keit zur per­sön­li­chen Füh­rung wird aktu­ell und in Zukunft immer wich­ti­ger. Unse­re Lebens­zu­sam­men­hän­ge wer­den kom­ple­xer, der Druck auf uns wird grö­ßer, die Welt um uns her­um ver­än­dert sich immer schnel­ler. Arbeit und Digi­ta­li­sie­rung 4.0, die Glo­ba­li­sie­rung der Welt und schließ­lich der Kli­ma­wan­del stel­len immer neue und grö­ße­re Anfor­de­run­gen an uns.

Wir sind mehr und mehr gefor­dert, uns selbst zu füh­ren, um fort­lau­fend dazu­zu­ler­nen, um inter­kul­tu­rell zu füh­len, zu den­ken und zu han­deln. Um per­ma­nent neue Lösun­gen zu fin­den und um bei all die­sen Her­aus­for­de­run­gen gesund, glück­lich und erfüllt zu blei­ben oder auch erst ein­mal zu werden.

Kooperative Wertschöpfung im Team

Die Gemein­schaf­ten im Klei­nen und auf Welt­ebe­ne, die koope­ra­ti­ve Wert­schöp­fung im Team sind die Basis für die Lösung unse­rer Her­aus­for­de­run­gen und für unser Über­le­ben auf die­ser Welt.

Dazu müs­sen wir unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­on, unser Kon­flikt­lö­sungs­ver­hal­ten, unse­re Bereit­schaft und Fähig­keit zur Zusam­men­ar­beit wei­ter­ent­wi­ckeln. Und wir brau­chen Visio­nen, Krea­ti­vi­tät, Ent­schlos­sen­heit, Mut und ganz viel Motivation.

Und da, wo die­se bei uns als Indi­vi­du­um noch nicht in aus­rei­chen­dem Maße vor­han­den sind, müs­sen sie trai­niert und wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Dies ist „per­sön­li­che Füh­rung 4.0“. Dies sind mensch­li­che Kom­pe­ten­zen, die ich auf Grund mei­ner Erfah­run­gen und mei­nes Ver­ständ­nis­ses in mei­nem neu­en 4‑Faktoren Modell zusam­men­fas­se. Und die auf der Grund­la­ge die­ses Modells in vie­len ein­zel­nen Trai­nings­pro­gram­men von vie­len Spe­zia­lis­ten wei­ter­ge­ge­ben wer­den können.

Wei­ter­ge­ge­ben wer­den kön­nen an Men­schen, die ihre Fähig­keit zur per­sön­li­chen Füh­rung trai­nie­ren wollen.

Die vier Kernkompetenzen meines 4‑Faktoren-Modells

Die 4 Kern­kom­pe­ten­zen, die „per­sön­li­che Füh­rung 4.0“ aus­ma­chen sind:

  1. die per­sön­li­che Kompetenz 

u.a. Selbst­mo­ti­va­ti­on, Selbst­wert, Impuls­steue­rung, Intro­spek­ti­on und Selbst­re­flek­ti­on, Selbst­be­ja­hung und Selbst­lie­be, per­sön­li­che Weiterentwicklung

  1. die gesund­heit­li­che Kom­pe­tenz
    u.a. Ernäh­rung, kör­per­li­che Fit­ness, Ent­span­nung, Medi­ta­ti­on, Stress­ver­ar­bei­tung und
    Stres­sprä­ven­ti­on, Resilienz
  2. die intui­tiv-emo­tio­na­le Kom­pe­tenz
    Erken­nen und Steu­ern von Gefüh­len, Bedürf­nis­sen und Instink­ten, Krea­ti­vi­tät, Inno­va­ti­on,
    kom­ple­xe Ent­schei­dun­gen tref­fen, Los­las­sen, sich durch die eige­ne intui­ti­ve Intel­li­genz füh­ren
    las­sen, im Flow sein
  3. die sozia­le Kom­pe­tenz
    Bezie­hungs­fä­hig­keit, ver­ba­le und non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, Team­ar­beit, inter­kul­tu­rel­les
    Ver­hal­ten, Konfliktmanagement

Warum alles bei unserem Ich beginnt

„Per­sön­li­che Füh­rung 4.0“ beginnt bei der Bezie­hung zu uns selbst also bei dem „Ich“. Sich selbst zu ken­nen, sich selbst wert­zu­schät­zen und zu beja­hen, mit sich selbst im Ein­klang zu sein, ist die Grund­la­ge für Mit­ein­an­der, Koope­ra­ti­on und bes­te Ergeb­nis­se in der Part­ner­schaft, also dem „Du“ und dem Team, dem „Wir“.

Die­se Rei­hen­fol­ge vom „Ich“ zum „Du“ zum „Wir“ hat nichts mit Ego­is­mus, Nar­ziss­mus oder Ego­ma­nie zu tun. Wir kön­nen uns erst 100%ig koope­ra­tiv und effi­zi­ent in eine Part­ner­schaft oder ein Team ein­fü­gen, wenn wir uns selbst anneh­men und mit uns selbst Frie­den geschlos­sen haben.

Die­ser Lern­pro­zess vom „Ich“, zum „Du“, zum „Wir“ ist der Kern­pro­zess von „per­sön­li­cher Füh­rung 4.0“

Mehr hier­zu sehr ger­ne in mei­nen nächs­ten Beiträgen.

Persönliche Führung 4.0

Persönliche Führung 4.0

Persönliche Führung 4.0: PGIS — Mein 4‑Faktoren Modell

Ca. 85% des­sen, was wir Men­schen tags­über füh­len, den­ken, ent­schei­den und tun geschieht unbe­wusst also ohne, dass wir dies wil­lent­lich steu­ern. Dass wir uns offen­bar so oft in unse­rem Leben in einer Art „Blind­flug“ befin­den, ist den wenigs­ten von uns bewusst. Und ich…

Persönliche Führung 4.0

Selbst­steue­rung: Wir soll­ten als ers­tes ler­nen, uns selbst rich­tig zu füh­ren. Wer sind wir? Wel­ches sind unse­re Stär­ken? Wie moti­vie­ren wir uns und ande­re immer wie­der neu?

Sie sind Produktionsmitarbeiter

Stel­len Sie sich vor, Sie sind Pro­duk­ti­ons­mit­ar­bei­ter. Und Sie sol­len an Ihrem Arbeits­platz eine neue Maschi­ne bedie­nen. Was wird als ers­tes gesche­hen? Die Maschi­ne wird Ihnen erklärt. Und Sie wer­den in die Bedie­nung der Maschi­ne eingeführt.

Sie wollen ein Pilot werden

Oder stel­len Sie sich vor, Sie wol­len Pilot wer­den und Flug­zeu­ge flie­gen. Und Sie machen des­halb eine Aus­bil­dung zum Pilo­ten. Was wird über vie­le Wochen und Mona­te mit Ihnen gemacht? Sie bekom­men erklärt, wie ein Flug­zeug funk­tio­niert. Und Sie ler­nen, wie Sie es bedie­nen und wie Sie mit ihm sicher fliegen.

Sie wollen ein Chirurg werden

Viel­leicht wol­len Sie ja auch ein Chir­urg in einem Kran­ken­haus wer­den. Und dort Men­schen ope­rie­ren. Was machen Sie in einer jah­re­lan­gen Aus­bil­dung? Sie ler­nen, wie Men­schen kör­per­lich funk­tio­nie­ren. Und wie die tech­ni­schen Gerä­te und Instru­men­te, die Sie bei Ihren Ope­ra­tio­nen ver­wen­den, rich­tig ange­wen­det und ein­ge­setzt werden. 

Und Sie wollen mit Selbststeuerung beste Ergebnisse erzielen

Stel­len Sie sich vor, die Ergeb­nis­se, die Sie in Ihrem pri­va­ten und beruf­li­chen Leben erzie­len, hän­gen sehr wesent­lich davon ab, wie gut Sie sich selbst ken­nen. Wie groß Ihre Moti­va­ti­on, Ihr Mut, Ihre Neu­gier­de und Ihre Lei­den­schaft für Ihre Zie­le sind. Und wie posi­tiv Ihre Ein­stel­lun­gen sind. Ob Sie in der Lage sind, sich auf neue Situa­ti­on ein­zu­stel­len und dazuzulernen. 

Wie sehr Sie fähig sind, sich immer wie­der neu als Per­sön­lich­keit, als Berufs­tä­ti­ger, als Mensch zu erfin­den. Und wie gut Sie schließ­lich mit ande­ren Men­schen zusam­men­ar­bei­ten. Wie gezielt Sie die Fähig­kei­ten der ande­ren im Team für Ihre oder für die gemein­sa­me Zie­le nut­zen. Und natür­lich dann auch durch Ihre Fähig­kei­ten ergänzen.

Sie selbst sind das Entscheidende in Ihrem Leben

Stel­len Sie sich vor, dass also alles, was Sie in Ihrem Leben ent­schei­den, tun und an Ergeb­nis­sen errei­chen, wesent­lich davon abhängt, wie gut Sie sich selbst ken­nen und wie gut Sie sich selbst steu­ern können.

Und stel­len Sie sich schließ­lich vor, dass dies alles nicht nur eine Vor­stel­lung ist, son­dern unse­re aktu­el­le und zukünf­ti­ge Wahr­heit und Wirklichkeit? 

Was soll­te also wirk­lich als ers­tes geschehen?

Wir soll­ten als ers­tes ler­nen, uns selbst rich­tig zu füh­ren durch per­sön­li­che Selbststeuerung. 

Mehr zu „GIPS per­sön­li­che Füh­rung 4.0“ nach und nach in mei­nem Blog und mei­nen monat­li­chen Newslettern.