“Fülle des Lebens”

Aus mei­nem Buch: “Im Fluss des augen­blick­li­chen Seins — Bereit zum Auf­bruch?” Zir­pen­de Gril­len, wun­der­sam! Geruch in der Nase nach Öl und Harz. Freu­de! Unglaub­lich! Hier zu sein an die­sem Ort mei­ner Lie­be und mei­ner Sehn­sucht. Dich zu spü­ren, mir zu begeg­nen. Alles…

Zeiten der Veränderung

Zei­ten der Ver­än­de­rung Im Fluss des augen­blick­li­chen Seins Tie­fe, Tie­fe, Tie­fe in mir. Erschüt­te­rung! Ver­un­si­che­rung! Nicht wis­sen wie, war­um, wohin? Ver­än­de­run­gen kom­men über mich und schüt­teln mich.

Du bist Dein Freund

„Du bist Dein Freund“

Aus mei­nem Buch „Im Fluss des augen­blick­li­chen Seins — Freundschaft“

Zeiten der Veränderung

Im Fluss des augen­blick­li­chen Seins

Tie­fe, Tie­fe,
Tie­fe in mir.
Erschüt­te­rung! Ver­un­si­che­rung!
Nicht wis­sen wie,
war­um, wohin?
Ver­än­de­run­gen kom­men über mich
und schüt­teln mich.
Las­sen mich tau­meln,
fal­le fast.
Kann mich doch noch hal­ten!
Wei­ne, trau­er
um das, was war.
War es gut?
War es es wert?
Wohin will ich?
War­um will ich nicht gehen,
hal­te an dem Alten fest.
Ver­än­de­rung kommt über mich.
Nicht gewollt.
Nicht geplant.
Ein­fach so.
Sie kommt und geht
wie alles im Leben.
Durch­at­men!
Es ist alles gut.
Ver­än­de­rung ist unser Leben.
Sie gehört dazu.
Leben heißt Ver­än­de­rung!
Und den­noch.
Ver­nunft ist kein wirk­lich guter Bera­ter
auf die­sem Weg,
der Flie­ßen, Ver­trau­en
und Lie­be erfor­dert.
Ver­än­de­rung, wohin führst Du mich?
Kann ich Dir ver­trau­en?
Bist Du mein Freund?
Oder habe ich eigent­lich
gar kei­ne ande­re Wahl,
als Dir zu ver­trau­en?
Mich Dir hin­zu­ge­ben,
Dir zu fol­gen,
dort­hin, wo du mich führst.
Ich füh­le mich schwach
und aus­ge­lie­fert und klein.
Darf ich wirk­lich ich sein,
so wie ich bin?
Ver­än­de­rung, du bist mein Freund!
Ich stel­le mich Dir.
Ich fol­ge Dir.
Gebe mich Dir hin.
Spü­re aber den­noch
oder gera­de des­halb
mei­ne Kraft und mei­ne Stär­ke.
Mei­ne unnach­ahm­li­che Art zu sein,
die ich so sehr lie­be
an die­sem mei­nem Leben.
Ver­än­de­rung, sei mir will­kom­men!
Nicht,
weil Du unver­meid­bar bist,
son­dern,
weil Du mich weg­führst
zu neu­en Ufern,
neu­en Strän­den
und neu­en Wel­ten,
die ich nie zuvor gese­hen habe.
Ver­än­de­rung,
ich dan­ke Dir
von gan­zem Her­zen.
Lass uns Brü­der,
Freun­de
und Ver­bün­de­te sein!
Dan­ke mein Freund.

Frank­furt, Oran­ge Beach, 09.09.14, 17.40Uhr