“Trennung 1”

aus mei­nem Buch: “Im Fluss des augen­blick­li­chen Seins — Freund­schaft” Zeig Dich mir! Im schwar­zen Kleid der Trau­er gehst Du vor mir her. Abschied! Wei­nen, fle­hen, dass es doch nicht gesche­hen möge. Du bist meins, so tief in mir drin­nen! Jede Faser mei­nes Seins ist…

aus meinem Buch: “Im Fluss des augenblicklichen Seins — Freundschaft”

Zeig Dich mir!
Im schwar­zen Kleid
der Trauer
gehst Du
vor mir her.
Abschied!
Wei­nen, flehen,
dass es
doch nicht
gesche­hen möge.
Du bist meins,
so tief
in mir drinnen!
Jede Faser
mei­nes Seins
ist erfüllt
von Dir.
Und dennoch
willst Du gehen.
Willst Du
mich verlassen.
Ich trauere,
ich weine.
Gehe nicht!
Bleib bei mir!
Ich sage Dir,
Du bist mein
und ich
will Dein bleiben
auf alle Zeit
und immer.
Trau­er in mir.
Trä­nen, Weinen.
Schmerz
so tief,
so unnachahmlich
so unerfahrbar,
so unermesslich.
Du bist mein,
mein Schatz
und sollst
es bleiben.
Komm zurück
zu mir
und teile
Dich mir mit
in Dei­nem Sein.
Mit mir zusammen
die nächs­te Zeit
auch weiterhin.
Bitte!
Bit­te bleib
bei mir!
Ich lie­be Dich.
Ich sage Dir:
Du bist
der Stern,
der mei­ne Augen
tief erhellt
und weiterbringt
mich
durch mein Leben.
Hinaus,
so weit,
so schön
mit Dir.
Das ist
mein Wille
und mein Wunsch.
Mit Dir,
mein Wille
und mein Wunsch
Du!
Mit Dir sein.
Zusam­men sein.

Frank­furt, Loh­berg, Äppel­haus, 20.10.15, 17.36Uhr